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Liebe: Der ideale Altersunterschied für eine glückliche Beziehung

Liebe,Herzen,BannerLiebe kennt bekanntlich keine Grenzen – und schon gar nicht lässt sie sich durch ein Geburtsdatum in ihre Schranken weisen, oder doch? Amerikanische Forscher haben genau dieses untersucht und so den idealen Altersunterschied für eine glückliche Beziehung feststellen können. 

Auch wenn es viele interessante Alterskonstellationen in Beziehungen gibt, in der er beispielsweise 45 Jahre älter ist als sie oder sie gut 20 Jahre älter als er, liegen die meisten Paare dennoch nicht so weit mit ihrem Geburtsjahr auseinander.

Der Wissenschaftler Randal Olson von der Michigan State Universität in den U.S.A. hat dazu eine interessante Studie seiner Kollegen der Universität Atlanta ausgewertet. Andrew Francis und Hugo Milan hatten die Daten von insgesamt 3.000 Probanden analysiert und Risikofaktoren zusammengetragen, die auf ein schnelles Beziehungsende hinweisen könnten. So konnte Olson den idealen Altersunterschied für eine glückliche Beziehung ermitteln.

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Ärzte decken auf: Die größten Mythen rund um Kopfschmerzen und Migräne

Schmerzen, KopfschmerzenNicht nur Erwachsene sondern gerade auch immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Kopfschmerzen und Migräne. Untersuchungen haben gezeigt, dass über 80 % der 12- bis 19-Jährigen in den zurückliegenden sechs Monaten unter Kopfschmerzen litten.* Doch Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen. Es gibt viele verschiedene Formen mit unterschiedlichen Ursachen und Symptomen. So verwundert es nicht, dass die Erkrankung wie kaum eine andere von Mythen und Legenden umrankt ist, was ihre Ursachen, Auswirkungen oder auch die Vorbeugung betrifft.

Was ist wirklich dran?

Wenn Kinder und Jugendliche Schmerzen haben, stellt sich für Eltern die Frage, was wirklich hilft. Welches Gerücht stimmt und welches Humbug ist, darüber klären die Experten der Initiative Schmerzlos auf:

1. Machen Haltungsschäden vom Smartphone-Dauergebrauch Kopfschmerzen? Dr. med. Raymund Pothmann: „Haltungsschäden führen nur in Ausnahmefällen zu Kopfschmerzen. Es ist auch nicht bewiesen, dass ein übermäßiger Gebrauch von Smartphone, Tablet & Co. Kopfschmerzen verursachen kann. Allerdings besteht ein Zusammenhang zwischen Spannungskopfschmerzen und häufigem Einsatz von Smartphones etc., Hintergrund ist hierbei auch, dass sich Kinder und Jugendliche mit häufigem Smartphone-Gebrauch weniger bewegen.“

stress2. Kopfschmerzen durch zu wenig Schlaf Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers: „Man hat schlecht geschlafen, fühlt sich schlapp und elend – und dann kommen auch noch Kopfschmerzen. Doch normalerweise führt zu wenig Schlaf nicht direkt zu einem dröhnenden Schädel. Vielmehr können andere Probleme beim Schlafen dahinter stecken: Viele Menschen mit einem Schlaf-Apnoe-Syndrom leiden unter morgendlichen Kopfschmerzen, auch wenn sie genügend geschlafen haben. Auch nächtliches Zähneknirschen kann zu Kopfschmerzen am Morgen führen. Ein besonderer Kopfschmerz tritt auf, wenn man nachts zu viel Kohlendioxid einatmet, z. B. weil man die Decke über dem Kopf hatte. Dieser Kopfschmerz hat auch einen eigenen Namen: Schildkröten-Kopfschmerz.“

3. Kopfweh durch zu viel Kaffee? Dr. med. Raymund Pothmann: „Tatsächlich verhält es sich eher umgekehrt: Wer an Wochentagen viel Kaffee trinkt und am Wochenende damit eine Pause macht, kann durch den Koffein-Entzug Kopfschmerzen bekommen. Der Genuss von täglich ½-1 Liter eines Cola-Getränks begünstigt aber auch chronische Kopfschmerzen bei einer zugrundeliegenden Veranlagung. Nur selten werden Kopfschmerzen ansonsten durch den Genuss von Lebensmitteln verursacht. Meist bekommen Menschen mit einer Veranlagung für Kopfschmerzen (z. B. Migränepatienten) durch Lebensmittel Kopfschmerzattacken. Dies gilt z. B. für chinesisches Essen und Chips, wenn sie viel Glutamat enthalten.“

4. Schmerz erfüllt als Warnsignal immer einen Zweck. Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers: „Akuter Schmerz ist häufig ein Warnsignal und wichtig für unser Überleben. Es gibt aber chronische Schmerzerkrankungen, bei denen der Schmerz keine Warnfunktion mehr hat. Dann erfüllt der Schmerz keinen Zweck mehr, sondern beeinträchtigt die Lebensqualität.“

5. Bei Vollmond kommt es häufiger zu Kopfschmerzen. Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers: „Der Vollmond wird für viele Störungen verantwortlich gemacht, nicht nur für Schlafstörungen. Es gibt inzwischen mehrere große Studien, die den Einfluss des Vollmonds auf sogenannte subjektive Symptome untersucht haben, die wie z. B. Schmerzen oder Müdigkeit nur vom Patient wahrgenommen werden. Dabei konnte kein Einfluss des Vollmondes auf das Auftreten von Kopfschmerzen gefunden werden.“

Stress,Schmerzen6. Die Pille macht Kopfschmerzen. Dr. med. Astrid Gendolla: „Jugendliche Frauen werden häufig vor der ersten Einnahme darauf hingewiesen, dass die Pille zu Kopfschmerzen führen kann. Grundsätzlich verursacht die Einnahme der Pille aber keine Kopfschmerzen. Nur wenn Frauen eine Veranlagung zu Migräne haben, kann eine Einnahme die Migräne an Intensität und Häufigkeit verstärken. Außerdem kann es durch die Pille vermehrt zu Sehstörungen, einer sogenannten Migräneaura, kommen. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, dass Frauen mit Migräne von der Pille profitieren. Leider kann dies nicht vorhergesagt werden, sodass einfach ausprobiert werden muss, zu welchem Typ man gehört.“

7. Eine Migräne ist doch auch nichts anderes als stärkere Kopfschmerzen, oder? Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers: „Migräne ist eine komplexe, angeborene neurologische Erkrankung, bei der es zu Kopfschmerzen, aber auch zu anderen Symptomen kommt. Diese reichen von einer unspezifischen Veränderung der Stimmung bis hin zu neurologischen Ausfallerscheinungen. Es gibt sogar auch Migräne, die ganz ohne Kopfschmerzen auftritt.

8. Kopfschmerzen sind eine Folge von Vergiftungen Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers: „Vergiftungen gehen nur sehr selten mit Kopfschmerzen einher. Oft wird z. B. Amalgam, das als Zahnfüllungsmaterial bekannt ist, als Verursacher von Kopfschmerzen beschuldigt. Hier haben große Feldstudien aber keinen Zusammenhang gezeigt. Ein anderer Fall ist es, wenn bestimmte Stoffe unmittelbar Kopfschmerzen auslösen. So kann das Einatmen von Lösungsmitteln z. B. Attacken des eher seltenen, aber umso schmerzhafteren Clusterkopfschmerzes auslösen.“

Brille9. Wer Kopfschmerzen hat, braucht eine (neue) Brille. Dr. med. Astrid Gendolla: „Oft denken Eltern, dass ihre Kinder schlecht sehen, wenn sie über Kopfschmerzen klagen. Dies ist aber nur in Ausnahmefällen so, und nur für die Kurzsichtigkeit auch belegt. Auf keinen Fall sollte man wegen Kopfschmerzen einfach neue Brillen ausprobieren oder zum Optiker gehen. Nur eine augenärztliche Untersuchung kann klären, ob wirklich Sehstörungen hinter den Kopfschmerzen stecken.“

10. Hoher Blutdruck macht Kopfschmerzen. Dr. med. Astrid Gendolla: „So naheliegend dieser Gedanke auch ist, so ist er aus wissenschaftlicher Sicht doch falsch. Ein systolischer Blutdruck (der erste Wert im Zahlenpaar) bis zu 200 mmHg führt nicht zu Kopfschmerzen und wird im Allgemeinen ohne Beschwerden toleriert. Daher ist es wichtig, regelmäßig den Blutdruck zu messen, denn man selbst merkt einen erhöhten Blutdruck häufig nicht. Nur wenn der Blutdruck krisenhaft systolisch auf über 200 mmHg ansteigt, kann er zu Kopfschmerzen führen, dann treten aber häufig neben den Kopfschmerzen auch noch andere Symptome auf.“

Textquelle: obs/Initiative Schmerzlos

Alzheimer: Unabhängig durch Ortung mit dem Handy

iphone, handy,smartphoneLaufen, Klettern, Radfahren gehörten schon immer zu den bevorzugten Sportarten des 55-jährigen Herbert W. Auch seit seiner Alzheimer-Diagnose vor vier Jahren ist er fast täglich aktiv. „Mein Mann ist körperlich gesund, und er soll solange wie möglich selbstbestimmt Sport treiben können. Ich kann ihn aber nicht immer begleiten, da ich noch berufstätig bin. Es wäre für ihn auch komisch, da er gewohnt ist, alleine und mit seinem Tempo unterwegs zu sein“, berichtet seine Ehefrau.

„In letzter Zeit haben aber die Orientierungsstörungen zugenommen. Seine Radtouren oder Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln wurden für mich zur täglichen Belastungsprobe, da ich nicht sicher sein konnte, ob er wieder nach Hause findet“, sagt Frau W. Ein Erlebnis hat die beiden besonders erschüttert: Herr W. war mit der S-Bahn unterwegs. Auf dem Heimweg gab es eine S-Bahn-Störung und die Fahrgäste mussten den Schienenersatzverkehr nutzen. Damit war Herr W. überfordert. Wie viele andere Angehörige wünscht sich Frau W. ein System, mit dem sie ihren Mann unkompliziert benachrichtigen kann und das ihr mitteilt, wo er sich gerade befindet. Zusammen mit Frau W. haben längere Zeit nach einem kostengünstigen und einfach zu bedienenden Ortungssystem für Betroffene und Angehörige gesucht. Schließlich haben Frau W. und ihre Mann ein passendes Gerät in einem Handyshop gefunden, wo auch die Beratung stimmte. 

„Mein Mann trägt an seinem Gürtel ein Mobiltelefon. Am meinem Arbeitsplatz oder zu Hause kann ich am PC verfolgen, wo er sich gerade befindet. Im Bedarfsfall kann ich ihn anrufen, dabei wird in dem Handy der Freisprechmodus aktiviert. Falls mein Mann nicht mit mir sprechen kann, können mich aber andere Personen hören, die in der Nähe sind. Ich bin erleichtert, dass mein Mann seine Unabhängigkeit behalten kann. Das System gibt uns beiden Sicherheit und ich kann im Hintergrund bleiben“, beschreibt Frau W. ihre Erfahrungen.

Man benötigt also ein Handy mit GPS-Ausstattung, das die zu ortende Person bei sich trägt, z.B. in einer Tasche am Gürtel. Angehörige benötigen einen PC mit Internetzugang. Mit einem Passwort loggt man sich ein und kann auf einer Karte genau sehen, wo sich die betroffne Person befindet. Es besteht auch die Möglichkeit, per SMS der E-Mail informiert zu werden, falls die Person einen gewissen Radius verlässt oder länger als geplant an einem bestimmten Ort verweilt.

Laufende kosten entstehen dabei für den Zugang zur Positionsdarstellung im Internet sowie für eine SMS-Flatrate.

Textquelle: deutsche-alzheimer.de

Bildquelle: CC0/fotolia

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