Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

It's only fair to share...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on RedditDigg thisFlattr the authorShare on StumbleUpon

Ethikrat kritisiert Kliniken: Gespart wird am Patientenwohl

Altenpflegerin reicht wasserglasKrankenhäuser müssen ans Geld denken. Das Nachsehen haben dem Deutschen Ethikrat zufolge oft die Patienten. Das Gremium fordert deshalb Verbesserungen in der Kommunikation – und der Bezahlung. Zu wenig Zeit zum Reden, hoher Kostendruck: Eine zu starke Ausrichtung am Umsatz statt am Patienten führt zu zahlreichen Missständen in deutschen Krankenhäusern.

Das ist der Tenor einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Stellungnahme des Deutschen Ethikrats, der die Politik in ethischen Fragen berät. Mit Blick auf das Patientenwohl gebe es Anlass zur Sorge. Der Rat forderte neue Weichenstellungen für die knapp 2000 Kliniken in Deutschland.  Lesen sie dazu den kompletten bericht bei spiegel.de hier.

Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland: Ergebnisse des Surveys 2015 und Trends

game-bank-1003148_640Die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland ist insgesamt weiterhin rückläufig. Das belegen die neuen Ergebnisse der repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015“ zur Verbreitung von Glücksspielen und damit assoziierten Problemen.

Die Ergebnisse bestätigen den Trend, der sich auch in den vorangegangenen Befragungen abzeichnete.

Die Glücksspielteilnahme in Deutschland ist insgesamt weiterhin rückläufig. Das belegen die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der repräsentativen Studie „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015“ zur Verbreitung von Glücksspielen und damit assoziierten Problemen in Deutschland, die der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) alle zwei Jahre erheben. Lesen Sie den ganzen Artikel bei extremnews.de hier.

Geisterfahrer sind auf kurzen Autobahnen die größte Gefahr

687px-Gefahrenzeichen_14a.svgKurze, oft nur wenige Kilometer lange Autobahnabschnitte bergen offensichtlich das größte Risiko, auf einen Geisterfahrer zu treffen oder selber in falscher Richtung aufzufahren. Dies zeigt eine aktuelle ADAC Auswertung aller Falschfahrermeldungen aus den Jahren 2010 und 2011.

Der Club registrierte auf den Autobahnen A 255, A 980 und A 643 im Verhältnis zur Streckenlänge die mit Abstand meisten Falschfahrermeldungen. Insgesamt konnten rund 30 besonders auffällige Autobahnen identifiziert werden. Dabei handelt es sich zum Großteil um Straßen mit dreistelligen Autobahn-Nummern, die meist als Zubringer oder Verbindungsstrecken in Ballungsräumen fungieren.

Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sowie das Saarland kommen – bezogen auf die Länge des Autobahnnetzes – auf deutlich mehr Falschfahrermeldungen als die übrigen Bundesländer. Der ADAC vermutet, dass dies auf die höhere Anschlussstellendichte zurückzuführen ist. Auffällig ist auch, dass die ostdeutschen Länder besser abschneiden als die Länder im Westen. Dies liegt laut Club daran, dass die Autobahnen im Osten neuer und nach aktuelleren Richtlinien gestaltet sind als die Fernstraßen im Westen. Auch die Wegweisung und Beschilderung dürfte in Ostdeutschland vielerorts in einem besseren Zustand sein.

Wie die Auswertung des ADAC weiter zeigt, passieren an Wochenenden die meisten Geisterfahrten. 23 Prozent aller gemeldeten Falschfahrten wurden am Sonntag, 20 Prozent am Samstag registriert. Die anderen Wochentage kamen auf Anteile von elf bis zwölf Prozent. Zwischen fünf und neun Uhr morgens besteht das geringste Risiko, einem Falschfahrer zu begegnen, zwischen 20 und 5 Uhr ist die Gefahr am größten. Eine Zunahme von Geisterfahrten in der dunklen Jahreszeit ist nicht zu erkennen: Die meisten Meldungen gehen zwischen August und Oktober ein, die wenigsten im Februar und März.

Laut ADAC liegt die Zahl der Falschfahrermeldungen auf Autobahnen in diesem Jahr mit rund 1 900 auf dem Vorjahresniveau. Um die Gefahr durch versehentliche Falschfahrten zu reduzieren, fordert der Club, alle Autobahnanschlussstellen und Rastanlagen mit neonfarbenen Warntafeln nach österreichischem Vorbild auszustatten. Da etwa die Hälfte aller Falschfahrten ihren Ausgangspunkt an Anschlussstellen hat, sind dort durch Ummarkierungen die Autofahrer eindeutiger auf die Autobahn zu führen. Zudem müssen alle Autobahnanschlussstellen und -kreuze sowie die Auf- und Abfahrten an Rastanlagen regelmäßig von den zuständigen Behörden bei Nacht überprüft werden. Dabei sind unter anderem die Sichtbarkeit und Begreifbarkeit der Markierungen und der Beschilderung zu untersuchen. Bewusste Falschfahrten wird man jedoch nie ausschließen können.

Textquelle: ADAC / Bild: Verkehrsschild in Österreich

Bildquellen: CC0/fotolia

Schreibe einen Kommentar