Der Seniorenblog aus Sachsen

Senioren-Nachrichten

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Mehr sehen – mehr Lebensfreude

Elektronische Sehhilfen bieten Menschen mit Augenerkrankungen viele Vorteile!

Größer, heller, kontrastreicher – damit Sehbehinderte einen Text entziffern oder ein Bild betrachten können, benötigen sie oft eine leistungsstarke Sehhilfe. Gerade bei hohem Vergrößerungsbedarf oder speziellen Anforderungen bieten hier elektronische Geräte häufig große Vorteile gegenüber herkömmlichen optischen Lupen oder Lesegläsern. Denn durch die eingebaute Kamera und die Möglichkeit der digitalen Bildbearbeitung können sie nicht nur stärker vergrößern, sondern machen auch besondere Farbdarstellungen wie Schwarz-Weiß oder Gelb-Blau, das Speichern von Bildern und das Einblenden einer Leselinie möglich. So eröffnen sie Menschen mit schlechter Sehkraft neue Möglichkeiten und verbessern die Lebensqualität.

Von groß und komfortabel bis klein und handlich

Zu den elektronischen Sehhilfen gehören die klassischen Bildschirmlesegeräte, die zu Hause verwendet werden und für das Lesen längerer Texte, aber auch das Schreiben und Ausfüllen von Formularen geeignet sind. Nahezu die gleichen Funktionen in kompakter Form bieten mobile Leselupen vom Format eines Smartphones, die überall einsetzbar sind. Zwar sind die Preise für elektronische Sehhilfen meist höher als für optische, aber unter bestimmten Voraussetzungen haben sehbeeinträchtigte Menschen Anspruch auf eine Kostenbezuschussung durch die gesetzliche Krankenkasse. Qualifizierte LowVision-Augenoptiker – zu finden unter www.sehbehindertenspezialist.de – übernehmen dabei die Beratung, dazu werden Testberichte für Arzt und Krankenkasse erstellt sowie die komplette Abwicklung mit dem Kostenträger erledigt.

Ausprobieren vor Ort

Ein Besuch beim spezialisierten Optiker lohnt sich meist auch deshalb, weil dort die verschiedenen elektronischen Sehhilfen persönlich ausprobiert und verglichen werden können. So findet man – mit fachlicher Unterstützung – am schnellsten und sichersten das Gerät, dass am besten zu einem passt.

Textquelle: djd Textnummer: 57458pn / Bilder:  djd/A. Schweizer

Guter Sex kann Gefahr für den Senior sein

Geschlechtsverkehr im Alter hat seine Tücken – vor allem für Männer. Denn laut einer Studie steigt bei ihnen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders gefährlich ist demnach guter Sex. Ganz anders verhält es sich dabei bei Frauen. 

Häufiger und befriedigender Sex ist gesund für ältere Frauen – aber nicht für ihre männlichen Altersgenossen: Laut einer Studie steigt bei Männern über 57 Jahre, die häufig Orgasmen erleben, das Risiko eines Herzinfarkts. „Die Ergebnisse stellen die verbreitete These infrage, wonach sexuelle Beziehungen für alle gleichermaßen gesund sind“, sagte die Hauptautorin der Studie, die Soziologin Hui Liu von der Universität Michigan.

Für die in der Fachzeitschrift „Journal of Health and Social Behavior“ veröffentlichte Erhebung untersuchten die Forscher insgesamt 2204 Männer und Frauen, die bei den ersten Ergebnissen der Studie in den Jahren 2005/2006 zwischen 57 und 85 Jahre alt waren.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass befriedigender Sex bei älteren Frauen das Risiko von Bluthochdruck verringert. Bei Männern im gleichen Alter hingegen steigt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Sie haben Interesse an diesem medizinischen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei n-tv.de hier.

Vor dem Urlaub: Impfungen schützen Menschen mit Diabetes!

Impfungen gehören zu den wirksamsten Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge überhaupt. Sie schützen vor Infektionskrankheiten, die schwer verlaufen können und oft nicht ursächlich behandelbar sind.

Gegen diese Krankheiten gibt es Impfempfehlungen, speziell auch für Diabetiker. Sie werden von einem Expertengremium, der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin herausgegeben.

Die Virusgrippe (Influenza) und Pneumokokken-Erkrankungen sind Infektionskrankheiten, die für Diabetiker besonders gefährlich sind.

Warum sind Diabetiker besonders gefährdet?

Stoffwechselentgleisungen erhöhen bei Diabetikern das Infektionsrisiko durch Grippe-Viren oder Pneumokokken-Bakterien. Sind die Erreger in den Körper eingedrungen, kommt es schneller zu schweren Krankheitsverläufen. Häufig sind sie mit einer hohen Sterblichkeit verbunden. Auch gut eingestellte Patienten können davon betroffen sein.

Deshalb empfiehlt die STIKO Diabetikern die Grippe- und die Pneumokokken-Impfung. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Beide Impfungen können während eines Arztbesuches am linken und rechten Oberarm verabreicht werden.

Unabhängig vom Lebensalter und Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe empfiehlt die STIKO auch die vollständige Grundimmunisierung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie sowie die Auffrischimpfungen alle 10 Jahre.

Wer keine vollständige Grundimmunisierung gegen Polio (Kinderlähmung) hat, sollte sich ebenfalls impfen lassen. Die Kosten für diese Impfungen übernehmen die Krankenkassen. Kombinationsimpfstoffe vermeiden unnötige Injektionen.

Tipp: Nehmen Sie beim nächsten Arztbesuch den Impfausweis mit und sprechen Sie den Arzt auf die Impfungen an.

Textquelle: diabetes-news.de

„Ach, könnt’ ich noch einmal …“

Patienten, die unheilbar krank sind, haben kaum mehr die Möglichkeit, die Klinik zu verlassen. Wünsche der Betroffenen, noch einmal die Heimat oder das Meer zu sehen, können in Zukunft durch den Einsatz von VR-Brillen erfüllt werden.

Noch einmal an den Ort reisen, an dem man geboren wurde. Für Patienten, die unheilbar krank sind, bleibt dieser Wunsch oft unerfüllt. Souzan Aprahamian ist einer dieser Patienten. Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt und wohnt im Trinity Hospice Clapham, London, wo man diesen Menschen nun durch Virtual Reality dabei helfen will, ihre letzten Wünsche – zumindest teilweise – zu erfüllen.

Großes Potenzial für Palliativmedizin

Mithilfe von VR-Brillen will man Patienten dort den Blick durch die „Hospiz-Mauern“ hindurch ermöglichen und mit ihnen an Orte „reisen“, die sie unbedingt noch einmal in ihrem Leben sehen wollen. Der Vorstandschef des Trinity Hospice, Dallas Pounds, betont: „Wir glauben, dass Virtual Reality ein großes Potenzial in der Palliativmedizin besitzt […] Dank VR können wir die Außenwelt nach drinnen holen“. Auch Souzan Aprahamian wurde dank der Brille eine Reise in ihre Heimatstadt Jerusalem ermöglicht – an den Ort, an dem sie aufwuchs.

Auch in Italien bedient man sich bereits der VR-Technologie. Am Istituto Auxologico Italiano of Milan werden ganze Räume wie Küchen und Badezimmer konzipiert, um mithlilfe der Brillen alltägliche Situationen mit Schlaganfall- oder Alzheimerpatienten zu üben. Im sogenannten „CAVE“ lernen die Patienten so, auch außerhalb der Klinik zurecht zu kommen.

Sie haben Interesse an diesem wichtigen Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei doccheck.com hier.

Wie uns Gedanken krank machen können

Die Kraft unserer Gedanken kann negative Folgen haben. Nutzen wir sie besser, um Positives zu bewirken! Oft ist es uns nicht bewusst, wie viel unsere Gedanken ganz unbewusst in uns bewirken, wie viel Kraft sie haben!

Oft gibt es keine medizinische Ursache für Erkrankungen und oft verschlimmern sich harmlose „Zipperlein“ allein durch die Kraft der Gedanken…

Vom Todespatient zum Kerngesunden

In den USA nahm ein Mann, Derek Adams, an einer Medikamentenstudie teil. Dabei wurde der Effekt eines Medikamentes in einer Blindstudie getestet. Das bedeutet, dass die Teilnehmer nicht wussten, ob und welches Medikament sie bekamen – oder ob es ein Placebo war. Als sich die Freundin von Derek Adams von ihm trennte, schluckte er eine Handvoll der Tabletten, die er im Rahmen dieser Studie zur Verfügung gestellt bekam. Sein Blutdruck sank dramatisch, er begann zu zittern und heftig zu atmen. Ein Nachbar fuhr ihn in die Notaufnahme. Dort fand man heraus: Er gehörte zu den Patienten der Studie, die nur ein Placebo bekommen hatten, also ein völlig wirkungsfreies Medikament (zum Beispiel aus Speisestärke) zu sich genommen hatte. Nur 15 Minuten, nachdem man dies Derek Adams mitgeteilt hatte, konnte er gesund wieder nach Hause gehen. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, wie viel Kraft unsere Gedanken wirklich haben!

Nebenwirkungen und Krankheiten „auf Knopfdruck“

Manche Personen, die den Beipackzettel eines Medikamentes lesen, entwickeln dann genau diese darin beschriebenen Nebenwirkungen. Auch Bergsteiger, die man vor einer Bergtour auf die Symptome der Höhenkrankheit hinweist, entwickeln oft die Symptome – ohne jedoch tatsächlich an vermindertem Blutsauerstoff zu leiden. Genauso funktioniert das auch im Kleinen. Wer davon überzeugt ist, Schnupfen zu bekommen, wenn man bei Regen ohne Kopfbedeckung herumläuft, der wird auch Schnupfen bekommen. Selbst wenn nachgewiesen ist, dass das Fehlen einer Mütze natürlich nicht zwangsläufig zu Erkältungskrankheiten führt. Es kann auch passieren, dass Patienten, die von einem Arzt eine Fehldiagnose bekommen, tatsächlich die Symptome des Krankheitsbildes entwickeln, sobald sie sich darüber informiert haben.

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Umgang mit Tätlichkeiten, aggressives oder herausforderndes Verhalten bei Demenzkranken

Schlagen, kratzen, beißen, kneifen, spucken, schreien, beschimpfen – diese Verhaltensweisen Demenzerkrankter stellen echte Herausforderungen an die Professionalität der Mitarbeitenden und für Angehörige dar!

Bei Menschen mit Demenz und bei Patienten im Delir weisen sie zumeist auf eine existenzielle Situation hin, auf eine extreme Überforderung oder Angst. Zentrales Ziel ist die De-Eskalation, denn sobald Sie auf die gleiche Ebene einsteigen, ist ein „Zweikampf“ kaum mehr zu vermeiden. In der Regel gelingt es, den Menschen durch Verständnis oder Ablenkung zu beruhigen, ganz ohne Medikamente.

Zunächst: Halten Sie Abstand, schützen Sie sich, vermeiden Sie eine Verletzung!

Häufig sind die Menschen mit offenen Fragen erreichbar: „Was ist passiert?“ Oder: „Was hat Sie so aufgeregt?“ Manchmal finden Sie so den Zugang zum Menschen. Hilfreich ist es auch, sich seitlich und nicht direkt gegenüber zu stellen. Im Gespräch tauchen Sie kurz in die subjektive Welt des Kranken ein und bekommen einen Eindruck von einer inneren Not, die häufig ähnliche Wurzeln hat wie die kindliche Verzweiflung. Vielleicht erfahren Sie so den Grund oder Auslöser: Schmerzen, Angst, extreme Unruhe, Nichtverstehen der Situation, bedrohliche Halluzinationen oder überwältigende Erinnerungen.

Manchmal sind es auch Fehler im Umgang: Der Mensch mit Demenz fühlt sich völlig missverstanden, angegriffen, reglementiert, ausgegrenzt oder wie ein kleines Kind behandelt und die frühere Frustrationstoleranz ist demenzbedingt verloren gegangen. Diskussionen und Hinweise auf die Realität helfen selten. Erfolgreicher ist die „Validation“: Sie achten auf die Gefühle, sprechen diese an, erkennen Bedürfnisse und „Antriebe“ wie den Selbstschutz dieses Menschen. Häufig funktioniert das Prinzip „Ablenkung“, denn bei fortgeschrittener Demenz wird die Realität immer wieder neu konstruiert: Sobald die Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet wird, kann sich die Situation entspannen.

Der Wortsinn „Auf-merk-samkeit“ ist dabei auch für den Helfer hilfreich, denn was solle er oder sie „merken“?

Wenn die Wahrnehmung des demenzkranken oder deliranten Menschen von Schmerzen, von Austrocknung, von organisch bedingter innerer Unruhe oder von Vergiftungssymptomen oder einfach nur durch Harndrang bestimmt ist, wirkt Ablenkung oder Validation nur kurzfristig. Dann ist pflegerische und medizinische Behandlung gefragt.

Nicht alle Konflikte lassen sich so lösen, manchmal geraten Helfer und Patient in einen echten Teufelskreis, der durch unterschiedliche Faktoren angetrieben wird. Der „Profi“ kann dann leichter den notwendigen Abstand schaffen und für sich, mit Freunden oder mit Kollegen klären, welche Faktoren eine Rolle spielen. Bewährt hat es sich, folgende Fragen zu stellen:

Gibt es Hinweise auf den Auslöser der problematischen Situation, wie hat es angefangen? (Manchmal lassen sich Auslöser vermeiden).
Was hat mich dabei unter Stress gesetzt oder meinen Stress verstärkt? (Stress überträgt sich und verschärft eine Eskalation).

Gibt es etwas bei dem Menschen mit Demenz, was mich besonders aufregt oder anspricht? (Konflikte werden dann besonders angefeuert, wenn er mich an eine unangenehme andere Person erinnert oder etwas macht, das ich persönlich nicht mag).
Lässt sich das Verhalten des Menschen mit Umgebungsreizen erklären? (Bedrohliche Geräusche, fremde Umgebung, Überforderung, Konflikte, Unverständnis usw. können ein problematisches Verhalten auslösen oder verstärken).

Lässt sich das Verhalten des Menschen mit Demenz mit seiner Krankheit erklären, wie verändert oder filtert die Demenz oder das Delir die aktuelle Wahrnehmung? (Bei der Demenz ist es oft das Vergessen: Der/die Erkrankte erklärt sich die Situation mit „Erinnerungs-Ankern“ aus der Lebensgeschichte, fühlt sich nicht krank oder hat Schmerzen, die nicht als Schmerzen verarbeitet werden oder verwechselt Sie mit einem bedrohlichen Menschen aus der Vergangenheit usw.)

Ein Merkblatt zum Thema können Sie hier kostenlos downloaden.

Textquelle: wegweiser-demenz.de

Trichotillomanie: Therapien für Ausreißer

Bei Trichotillomanie haben Betroffene den Impuls, sich Haare auszureißen, oft so ausgeprägt, dass sie kahle Stellen am Kopf haben. Über erfolgreiche Behandlungen ist wenig bekannt. Eine Studie zeigt: Wirksam sind Psychotherapie, Neuroleptika und der Hustenlöser N-Acetylcystein.

Für Außenstehende ist die Störung oft schwer verständlich: Die Betroffenen reißen sich die Kopfhaare einzeln oder büschelweise aus. Auch Augenbrauen, Wimpern oder Körperhaare können betroffen sein. Anschließend werden die Haare und die Haarwurzel genau untersucht, die Haare zum Mund geführt oder sogar verschluckt. Die Trichotillomanie (von griechisch „trix“: Haar, „tillein“: rupfen und „mania“: Wahnsinn) zählt laut der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) zu den Störungen der Impulskontrolle.

Laut der amerikanischen gemeinnützigen Organisation „The TLC Foundation for body-focused repetetive behaviors“ sind etwa zwei bis vier Prozent der Bevölkerung im Lauf ihres Lebens von Trichotillomanie betroffen. Genaue Zahlen zur Prävalenz sind allerdings nicht bekannt. Sie dürften niedriger liegen. Im Schnitt tritt das Haareausreißen erstmals im Alter von 11 bis 13 Jahren auf, es kann jedoch in jedem Alter beginnen. Vor der Pubertät sind Jungen und Mädchen gleich häufig betroffen, während im Erwachsenenalter deutlich mehr Frauen als Männer unter „Trich“, so die gängige Abkürzung unter Betroffenen, leiden.

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Tattoos und Piercings: Ärzte warnen vor langfristigen Risiken!

Stars wie Cara Delevingne, Justin Bieber oder Rihanna sind für viele Jugendliche tätowierte und gepiercte Vorbilder. Doch Ärzte warnen nach wie vor vor langfristigen Risiken. Ein Drache auf dem Schulterblatt, ein florales Muster den linken Fußknöchel entlang – der Wunsch, den eigenen Körper mit Hilfe einer Tätowierung zu verschönern, ist vor allem bei Jugendlichen sehr stark. Das liegt nicht zuletzt an Vorbildern wie Rihanna, Miley Cyrus, Cara Delevingne oder auch Justin Bieber, der sich bereits mehr als 50 Mal unter die Tätowiernadel gelegt hat. Doch Hautärzte raten aus gesundheitlichen Gründen ab von dieser und anderen Formen des Körperschmucks.

In Deutschland sind laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rund neun Prozent der Bevölkerung tätowiert, Tendenz steigend. In der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen sind es bereits 23 Prozent. Wie beliebt Tattoos sind, erlebt Laurence Imhof täglich: Sie ist Oberärztin an der Dermatologischen Klinik und Leiterin der Lasermedizin am Universitätsspitals Zürich und spürt die steigende Nachfrage nach Tattoos an der steigenden Nachfrage nach Entfernungen genau dieser Körperbilder. „Das ist allerdings zeitlich sehr aufwändig, schmerzhaft und sehr teuer“, sagt Imhof. Zudem könne es bereits beim Stechen eines Tattoos zu einigen Komplikationen kommen. „Man sollte nicht vergessen: Jeder Eingriff ist ein Risiko.“

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Gesunder Lebensstil das A & O bei Typ 2 Diabetes

Eine Änderung des Lebensstils kann Typ 2 Diabetes verdrängen. In vielen Fällen kann sogar auf Medikamente verzichtet werden. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Kanada. Jeder zehnte gesetzlich Versicherte in Deutschland leidet mittlerweile an Typ 2 Diabetes. Oft ist es Übergewicht, das zur Insulinresistenz führt.

Wem es gelingt, sein Gewicht zu reduzieren und ansonsten einen gesunden Lebensstil mit viel Bewegung pflegt, der hat große Chancen, die Zuckerkrankheit auch ohne Medikamente in den Griff zu kriegen. Dies hat abermals eine aktuelle Studie aus Kanada gezeigt.

In der Studie der MC Master Universität wurden 83 Patienten mit Typ 2 Diabetes eingeschlossen, die nicht länger als drei Jahre an der Zuckerkrankheit litten. Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt eine Behandlung aus regelmäßiger Beratung, einem personalisierten Trainings- und Essensplan, Medikamenten und Insulin. Die zweite Gruppe die gleiche Behandlung über 16 Wochen und die dritte eine herkömmliche Diabetesbehandlung.

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Demenzprävention: Selen und Vitamin E ohne Wirkung

Wer antioxidativ wirksame Nahrungsergänzungsmittel mit Selen oder Vitamin E zu sich nimmt, wird sein Demenzrisiko nicht mindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine doppelblinde Studie mit mehr als 3.700 Männern, die in JAMA Neurology erschienen ist (2017; doi: 10.1001/jamaneurol.2016.5778).

Weder allein noch in Kombination vermochten das Spurenelement Selen und Vitamin E, eine Demenz bei noch asymptomatischen Männern im fortgeschrittenen Alter von min­destens 60 Jahren zu vermeiden. Oxidativer Stress begünstigt die Enstehung einer Demenz. Die Entgiftung der Körperzellen von freien Radikalen ist daher ein Ansatz­punkt, mit dem Forscher hoffen, der Alterskrankheit vorbeugen zu können.

Im Rahmen der klinischen Studie „Prevention of Alzheimer’s Disease by Vitamin E and Selenium“ (PREADViSE) untersuchten Forscher um Richard J. Kryscio von der Uni­ver­sity of Kentucky 7.540 Männer fünf Jahre lang und davon 3.786 Männer über einen längeren Zeitraum von bis zu sechs weiteren Jahren. Sie wurden in vier Gruppen eingeteilt, die fünf Jahre lang entweder Vitamin E (400 Internationale Einheiten [IE]/Tag), Selen (200 μg/Tag), beides oder einen Plazebo erhielten.

Die Demenzinzidenz unterschied sich nicht in den vier Studienarmen. Insgesamt er­krank­ten 325 Teilnehmer (4,4 Prozent). 71 Männer (4,0 Prozent) in der Vitamin-E-Gruppe erhielten die Diagnose Demenz, 78 (4,2 Prozent) in der Selengruppe, 85 (4,6 Prozent) in der Plazebogruppe und 91 (5,0 Prozent) Männer, die beide Nahrungs­ergänzungs­mittel einnahmen.

Textquelle: aerzteblatt.de

Bluthochdruck: Blutdruck senken ohne Medikamente – diese Hausmittel helfen wirklich!

Alle Pillen, die den Blutdruck senken sollen, können schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Daher ist es sinnvoll, sich zunächst der Hausmittel zu bedienen, mit denen sich weitgehend nebenwirkungsfrei der Blutdruck senken lässt. Bluthochdruck ist eine der großen Volkskrankheiten. Medizinisch wird ihre Krankheit als „Hypertonie“, bezeichnet.

Blutdruck senken – dafür werden die meisten Pillen in Deutschland verschrieben: Betablocker, mit denen die übermäßige Pumpleistung des Herzens vermindert wird, Calcium-Antagonisten, mit denen die Blutgefäße erweitert werden, AT1-Blocker und ACE-Hemmer, die auf jene Hormone einwirken, die den Blutdruck einstellen und Diuretika zur Entwässerung und damit einer Verminderung der Flüssigkeitsmenge im Körper und der dafür nötigen Pumpleistung.

Jeder zweite erwachsene Mann und jede zehnte erwachsene Frau haben Bluthochdruck-Symptome. Insgesamt müssen mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland ihren Blutdruck senken.

Wie natürliche Entwässerungsmittel den Blutdruck senken

Entwässerungsmittel sind die ältesten Mittel zum Blutdruck senken. Sie haben die geringsten Nebenwirkungen und sie kommen auch als natürliche Wirkstoffe seit Jahrhunderten zum Einsatz. Zum Beispiel Brennnesselblätter, die nicht nur den Blutdruck senken: Sie wirken wasserausscheidend und spülen in Form von Tee besonders gut die Nieren durch, so dass sie bei Harnwegserkrankungen aller Art zum Einsatz kommen. So werden zum Beispiel bei Blasenentzündungen die krankmachenden Keine ausgespült und sogar Nierengrieß kann mit Brennnesselblättertee ausgeschwemmt werden.

Aber dieses Naturheilmittel kann eben noch mehr. Der hohe Kaliumgehalt der Brennnessel sorgt mit seiner harntreibenden Wirkung dafür, dass ein zu hoher Blutdruck durch vermehrte Wasserausscheidung auf ganz natürliche Weise gesenkt wird. Übermäßige Wassereinlagerungen bilden sich zurück. Den Blutdruck senken kann man auch durch Brennnesselsaft. Ihn gibt es, wie auch die getrockneten Blätter für Tee, in Reformhäusern und Apotheken. Brennnesselwirkstoffe gibt es zudem auch als Tropfen, in Tablettenform oder als Kapseln.

Den Brennnessel-Inhaltsstoffen wird in verschiedenen Studien auch eine entspannende Wirkung auf die Blutgefäße bescheinigt, ähnlich der von Calcium-Antagonisten der Pharmaindustrie, was ebenfalls zur Senkung des Blutdrucks beiträgt. Sogar die Blutgerinnung soll durch Brennnesselwirkstoffe etwas gehemmt werden, das Blut wird leicht verdünnt, was sich ebenfalls den Blutdruck senken kann.

Sie haben Interesse an diesem wichtigen Gesundheitsthema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei medizin-welt.info hier.

Jodmangelvorsorge

Was ist Jod und wofür wird es im Körper benötigt?

Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das vor allem für den Aufbau von Schilddrüsenhormonen unentbehrlich ist und mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Die Schilddrüsenhormone haben im Körper eine zentrale Funktion bei der Steuerung einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen und sind unter anderem für normales Wachstum, Knochenbildung, Entwicklung des Gehirns sowie den Energiestoffwechsel notwendig. Wird Jod über längere Zeit in Mengen unterhalb des Bedarfs aufgenommen, produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, wodurch es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen kommen kann.

Zum anderen wird bei der Fütterung von Nutztieren zunehmend jodiertes Futter eingesetzt, so dass auf diesem Weg der Jodgehalt von Milch und Milchprodukten gestiegen ist. Maßnahmen der Jodmangelvorsorge sind aber weiterhin notwendig, weil die Jodversorgung der Bevölkerung immer noch nicht optimal ist. Das zeigen beispielsweise Studien zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Wie viel Jod braucht der Körper?

Die Hauptquelle der Jodaufnahme ist die Nahrung, wobei der Jodgehalt der Lebensmittel und der Gesamtnahrung beträchtlich variiert; er wird durch geochemische und kulturelle Bedingungen sowie die Verwendung von jodiertem Speisesalz beeinflusst.

Sie haben Interesse an diesem Thema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei bfr.bund.de hier.

Wilde Leidenschaft statt Blümchensex

Aktuelle Umfrage zum Kinostart von „Fifty Shades of Grey 2“ im Februar 2017

Blümchensex scheint bei Deutschlands Frauen out zu sein – sie sind stattdessen im Bett für einige Experimente offen. Das ergab zumindest eine aktuelle Ipsos-Umfrage im Auftrag des Premium Casual Dating Portals Secret.de unter 1.000 Bundesbürgerinnen ab 18 Jahren.

Fast ein Drittel von ihnen lässt sich im Bett gerne fallen und genießt es, wenn der Mann im Bett führt und ihr zeigt, wo’s langgeht. Und gegen einen Mann, der beim Liebesspiel etwas kräftiger zupackt und voll wilder Leidenschaft ist, haben beziehungsweise hätten 22 Prozent nichts einzuwenden. Immerhin 13 Prozent der Befragten finden auch zarte Fesselspiele – etwa mit einem Seidenschal – aufregend oder stellen es sich zumindest aufregend vor.

„Fifty Shades of Grey 2“ kommt in die Kinos

Anlass der Umfrage ist der Kinostart von „Fifty Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe“ am 9. Februar 2017. Millionen Frauen weltweit haben die Trilogie von E. L. James gelesen oder den ersten Film im Kino oder Fernsehen gesehen und sind in diese erotische Welt aus Dominanz und Unterwürfigkeit eingetaucht. 18 Prozent derjenigen, die die Bücher gelesen oder den Film gesehen haben, bekennen, dass dies ihre erotischen Phantasien durchaus angeregt hat. Aber nur drei Prozent der Befragten stehen wirklich auf härteren Sex mit Fesseln, Peitsche und lustvollen Schmerzen. Typen wie Christian Grey kommen dennoch gut bei Deutschlands Frauen an.

Geheimnisvolle Aura wirkt anziehend

27 Prozent der befragten Frauen stehen auf diese Mischung aus harter Schale und weichem Kern. Und jede vierte Frau findet Männer mit einer geheimnisvollen Aura ansprechend. Erfolgreiche Männer sind sexy – das meinen 17 Prozent aller Befragten, 14 Prozent halten Männer mit einer dominanten Ausstrahlung generell für anziehend.

Und immerhin gut jede fünfte Frau, die „Shades of Grey“ kennt, findet Christian Grey sexy – weil er ein gutaussehender, durchtrainierter und willensstarker Mann ist.

Textquelle: djd Textnummer: 57099pn/Bilder: fotolia/djd/Secret.de/thx/CC0

Nierensteine-Symptome: von leicht bis heftig

Nierenstein-Symptome treten nicht immer auf: Nierensteine, die ruhig in den Nieren liegen, bereiten im Allgemeinen keine Beschwerden. Sie werden oft nur zufällig im Rahmen einer Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung entdeckt. Erfahren Sie hier, ab wann Nierensteine zum Problem werden.

Schmerzhaft kann es werden, wenn Nierensteine aus den Nieren in den Harnleiter gelangen und dort langsam abwandern. Diese dann als Harnleitersteine bezeichneten Steine können je nach Größe unterschiedlich starke Beschwerden verursachen:

Nierengrieß und sehr kleine Steine fließen mit dem Harn ab – der Betroffene verspürt dabei höchstens einen kleinen, stechenden Schmerz beim Wasserlassen. Problematischer sind größere Nierensteine: Symptome wie starke, kolikartige Schmerzen, die sich innerhalb von 15 bis 30 Minuten fast bis zur Unerträglichkeit steigern und je nach Lage des Steins in andere Körperteile ausstrahlen können, begleiten den akuten Steinabgang. Mediziner sprechen von einer Nierenkolik (Harnleiterkolik). Sie zählt zu den am intensivsten empfundenen Schmerzarten des Menschen und beruht auf einer Reizung (Irritation) und Überdehnung des Harnleiters durch den abgehenden Nierenstein.

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Asthmaspray: Kaum ein Patient inhaliert richtig

Die korrekte Anwendung von Dosieraerosolen zur Asthma- oder COPD-Therapie überfordert fast alle Patienten, sagen US-Forscher. Eine häufige Fehlerquelle ist die zeitliche Koordination zwischen dem Einatmen und dem Auslösen des Arzneimittelsprays. Gerade hier wirkt sich aber ein Anwendungsfehler besonders stark aus.

Von 23 Asthma- und COPD-Patienten, deren Inhalationstechnik die Forscher genau analysiert hatten, machten alle mindestens einen Fehler, 74 Prozent sogar drei oder noch mehr. Lediglich ein gutes Drittel (35 Prozent) löste den Sprühstoß zum richtigen Zeitpunkt aus, nämlich erst nach dem Start des Atemzugs. Dieses Ergebnis stellten Forscher um Rajoshi Biswas von der Rice University in Houston, Texas, bereits im vergangenen Jahr auf einer Fachtagung vor. Eine ergänzende Studie derselben Arbeitsgruppe im Journal of Aerosol Medicine and Pulmonary Drug Delivery zeigt nun die Auswirkungen, die solche Fehler haben können. Demnach führte eine mangelhafte Koordination zwischen Einatmen und Auslösen des Sprühstoßes dazu, dass die Menge des Wirkstoffs, die in der Lunge ankam, um 23 Prozent schwankte.

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Modisch chic „Ja“ sagen

In den passenden Strümpfen fühlt sich die Braut wohl und sieht gut aus

 

2015 lag die Zahl der standesamtlichen Eheschließungen in Deutschland nach 15 Jahren erstmals wieder knapp über der Zahl von 400.000. Kirchlich lassen sich von diesen Paaren im Durchschnitt nur noch weniger als 25 Prozent trauen. Während die Trauung in der Kirche meist ganz romantisch in Weiß vollzogen wird, geht es auf dem Standesamt häufig eher klassisch oder auch betont modern zu. Aber egal, ob man nur das Standesamt oder auch noch die Kirche besucht: Ein Brautpaar muss oftmals lange stehen. Das kann für die Beine der Braut beispielsweise eine erhebliche Belastung werden, wenn man nicht rechtzeitig vorbeugt.

Modische Kompressionsstrümpfe beispielsweise sorgen am großen Tag dafür, dass die Beine durchhalten, ohne dass die Füße oder gar die Waden schwer werden. Die Strümpfe üben einen genau berechneten Druck auf die Beine aus, damit das Blut sich nicht staut, sondern vom venösen System zurück zum Herzen transportiert werden kann. Vom Hersteller Ofa beispielsweise gibt es kombinationsfreudige Modefarben, sodass das kleine Schwarze oder andere Lieblingskleider wie neu daherkommen. Unter www.ofa.de kann man sich schnell einen Überblick über die angebotenen Farbtöne verschaffen.

Ergänzt mit einer kontraststarken Farbe wie Hibiskus oder Dahlie und einem passenden Schal oder einer schicken Kette wirkt das eigentlich dezente Kleid dann topmodisch und immer wieder wie neu. Sowohl Bräute, die sich für ein modernes Outfit entscheiden, als auch Trauzeuginnen beispielsweise werden sich über diese pfiffige Möglichkeit freuen. Für die kirchliche Zeremonie oder die romantische standesamtliche Trauung bieten sich für die Braut die traditionellen Farbkombinationen in zarten Farbtönen an – insbesondere in Weiß.

Textquelle: djd Textnummer: 57736pn / djd/Ofa Bamberg

Diagnose Demenz – Demenz-Test durch Spezialisten

Wer über Monate hinweg kürzlich Erlebtes sofort vergisst, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Erhärtet sich der Verdacht auf eine Demenz, helfen Spezialisten weiter – zum Beispiel mit neuropsychologischen Demenz-Tests. Das ist wichtig, denn nur auf eine exakte Diagnose kann die richtige Therapie folgen. Von selbst durchgeführten Demenz-Tests wird daher abgeraten.

Viele ältere Menschen kennen ihre Hausärztinnen und Hausärzte seit Jahrzehnten. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn sie beobachten, dass ihre geistige Leistungskraft nachlässt. Hausärzte können gut einschätzen, wie sich die körperliche und geistige Verfassung ihrer Patienten über die Jahre verändert. Außerdem haben viele Menschen weniger Hemmungen, dem Arzt ihres Vertrauens ihre Sorgen mitzuteilen.

Erste Anlaufstelle: die Hausarztpraxis

Vor jeder Diagnose und einem Demenz-Test steht das Gespräch. Wenn bestimmte Anzeichen auf eine Demenz hindeuten, sollte es besonders ausführlich ausfallen. Der Arzt oder die Ärztin notiert die Beschwerden und hakt nach. Eine Frage an die Patientin oder den Patienten könnte lauten: „Haben Sie in letzter Zeit Probleme mit Tätigkeiten, die aus mehreren Schritten bestehen, zum Beispiel Einkaufen und Kochen?“ Außerdem achten Ärzte darauf, wie gut sich ihr Gegenüber auf das Gespräch konzentrieren kann. Idealerweise spricht der Arzt oder die Ärztin zusätzlich mit den Angehörigen. Sie können etwa berichten, ob ihr Familienmitglied unruhiger und aggressiver ist als früher, ob er oder sie nachts sehr aktiv ist oder Sinnestäuschungen hat. Wenn nötig, wird dann anschließend ein Demenz-Test durchgeführt.

Neurologischer Demenz-Test

Einen verlässlichen Labortest auf Alzheimer gibt es nicht. Um einen Verdacht auf Demenz zu bestätigen oder auszuräumen, sind also andere Untersuchungen notwendig. Dafür kann der Hausarzt den Patienten oder die Patientin an eine neurologische Praxis oder eine Gedächtnisambulanz überweisen. Schon bei leichten Symptomen können Neurologen oder Psychiater herausfinden, ob der Patient tatsächlich demenzkrank ist oder andere Ursachen infrage kommen.

Dazu steht den Spezialisten eine Reihe von Demenz-Tests zur Verfügung. Mit diesen prüfen sie, wie konzentriert ihre Patientinnen und Patienten bestimmte Aufgaben erfüllen können. Der Uhrentest ist als ein möglicher Demenz-Test besonders bekannt: Der Patient erhält ein Blatt Papier, auf dem ein Kreis eingezeichnet ist. Darin soll er die Ziffern einer Uhr ergänzen und zwei Zeiger zeichnen, die eine bestimmte Uhrzeit anzeigen.

Körperliche Untersuchungen

Die neuropsychologischen Tests bilden aber nur eine Säule der Diagnostik. Ebenso wichtig ist die körperliche Verfassung des Patienten. Weist der Patient bereits deutliche Symptome einer Demenz auf, veranlasst der Arzt wahrscheinlich eine CT oder MRT. Damit lässt sich untersuchen, ob das Gehirn geschrumpft ist. Wenn ja, erhärtet das den Demenzverdacht. Jetzt müssen die auslösenden Faktoren gesucht werden. Dazu ist auf jeden Fall ein EKG nötig, um Herzrhythmus und Herzfrequenz festzustellen. Inzwischen können auch schon Bluttests zur Früherkennung der Alzheimer-Demenz angewendet werden. Diese sind sehr umfangreich und kostenintensiv und werden derzeit noch nicht flächendeckend eingesetzt. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. ihre Ärztin.

Neben diesen apparativen Verfahren wendet der Facharzt oder die Fachärztin aber auch Methoden an, die zur Routine in jedem Behandlungszimmer gehören. So misst er etwa den Blutdruck und prüft, ob die Muskelreflexe stimmen und wie die Pupillen auf Licht reagieren. Außerdem sind Medikamente, die der Patient einnimmt, von Bedeutung. Denn bestimmte Substanzen können beispielsweise für Sinnestäuschungen verantwortlich sein.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Setzt das Kurzzeitgedächtnis häufig aus, sollte sich der oder die Betroffene untersuchen lassen.
  • Einen verlässlichen Demenz-Test zur Selbstdiagnose gibt es nicht.
  • Der erste Ansprechpartner ist meist der Hausarzt oder die Hausärztin, der oder die ein ausführliches Gespräch führt.
  • Idealerweise tragen die Angehörigen zur Diagnose bei, indem sie ihre Beobachtungen schildern.
  • Besteht ein Verdacht auf Demenz, kann der Hausarzt an eine Neurologin, einen
  • Neurologen oder eine Gedächtnisambulanz überweisen.
  • Eine Säule der Diagnostik sind neuropsychologische Tests. Daneben setzen die
  • Spezialisten weitere Untersuchungsmethoden ein.
  • Die richtige Diagnose ist wichtig, um andere Ursachen auszuschließen und mit der richtigen Behandlung zu beginnen.
  • Die Früherkennung einer Demenz – beispielsweise mit einem professionell durchgeführten Demenz-Test – kann das selbstbestimmte Leben eines Betroffenen verlängern.

Textquelle: wegweiser-demenz.de / Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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