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Das fränkische Seenland – ein unterschätztes Urlaubsziel

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Dieser Artikel ist in Bearbeitung

Das fränkische Seenland – ein unterschätztes Urlaubsziel

Das fränkische Seenland befindet sich im Regierungsbezirk Mittelfranken etwa 50 Kilometer südwestlich von Nürnberg. In dieser Region wurden viele künstliche Seen und Kanäle angelegt, um das wasserarme Nordbayern mit Wasser zu versorgen. Während dieses früher besonders für die Landwirtschaft wichtig war, hat sich in den letzten Jahrzehnten eine Urlaubsregion entwickelt, die mit den vielen Wasserflächen besonders in den Sommermonaten viele Touristen aus nah und fern anzieht.

Die Region hat sich somit immer mehr auf die Touristen und deren Bedürfnisse eingestellt und es sind viele Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen entstanden. Wer also plant, einen Urlaub in dieser Region zu verbringen, hat schon im Voraus eine große Auswahl an Unterkünften. Während die Hotels besonders in den größeren Städten in der Region errichtet wurden, gibt es viele Ferienwohnungen, die idyllisch im Grünen liegen. Seit Kurzem gibt es sogar kleine schwimmende Appartements auf dem großen Brombachsee. Hier können die Urlauber direkt auf dem Wasser des größten Sees der Region übernachten. Zudem gibt es einige Campingplätze an den Ufern der großen Seen, die besonders für Familien mit geringerem Budget geeignet sind.

Vor Ort gibt es einiges zu entdecken. Besonders beliebt sind die Wanderwege, die rund um die Seen aber auch als Verbindung zwischen den Seen ausgezeichnet sind. Zudem sind natürlich Wassersportaktivitäten sehr beliebt. Es ist möglich zu Segeln, zu Windsurfen, Kajak zu fahren oder sich einfach ein Tretboot zu leihen und die Oberfläche sowie die Ufer der Seen bzw. Flüsse zu erkunden. Auch Radfahren ist auf den Wegen rund um die Seen sehr beliebt und es ist an vielen Stellen möglich, sich einen Drahtesel zu leihen. Eine Tour mit einem E-Bike ist besonders empfehlenswert, da es mit diesen Fahrrädern möglich ist, naturnah und ohne große Anstrengung die Region zu erkunden.

Als nahe gelegenes Ausflugsziel ist besonders der römische Limes sehr beliebt. Die ehemalige Grenzanlage ist mit über 550 Kilometern Länge, 900 Wachposten und 120 größeren und kleineren Kastellplätzen eines der eindrucksvollsten archäologischen Denkmäler Mitteleuropas und seit 2005 teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Zudem gibt es in der Stadt Weißenburg ein Römermuseum, das über den Limes informiert. Nach einem Museumsbesuch bietet sich ein Abstecher in die Mogetissa-Therme an. In dem römischen Bad wurden verschiedene heiße Becken eingerichtet und es ist hier auch möglich verschiedene Saunen zu besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends kann man in verschiedenen Restaurants einkehren. Je nach Anspruch ist hier alles vorhanden. Von Frittenbude bis zum Gourmet Restaurant ist alles in der Gegend vorhanden. Am beliebtesten sind die verschiedenen Landgasthöfe, die traditionelle fränkische Kost anbieten und meist auch über Hotelzimmer verfügen. Aber auch die kleineren Bars und Restaurants direkt am Seeufer erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass es sich beim fränkischen Seenland um eine sehr schöne Ferienregion handelt, die von manchen noch unterschätzt wird. Da allerdings Urlaub in Deutschland immer beliebter wird, ist davon auszugehen, dass die Region bei Touristen noch populärer wird. Aktuell ist es aber außerhalb der Hauptferienzeit noch ruhig und ein Aufenthalt im Fränkischen Seenland verspricht, egal ob Wellness- oder Aktivurlaub, eine sehr schöne Zeit.

 

 

 

 

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode