Der Seniorenblog aus Sachsen

Reise-Nachrichten / Reise-News

First class trip 5 starst - Golf course

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: © yulyla – Fotolia.com

Reise-Nachrichten

Nordseebad mit drei Häfen!

Carolinensiel-Harlesiel bietet viel maritimes Flair und Erholung für die Familie

Ein Ort an der Nordsee mit gleich drei Häfen? Die meisten würden wohl zuerst an Metropolen wie Hamburg oder Rotterdam denken. Doch tatsächlich befindet sich das gesuchte Ferienziel mitten in Ostfriesland. Das beschauliche Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel lockt mit maritimer Atmosphäre im Dreierpack. Der Museumshafen mit seinen historischen Plattboden-Seglern und dem Deutschen Sielhafenmuseum ist ebenso ein beliebtes Ziel für “Sehleute” wie der Yachthafen – das Zuhause der Wassersportler – oder der Außenhafen. Dieser bildet den Ausgangspunkt für Ausflugsfahrten zur Insel Wangerooge sowie zu den Seehundsbänken, auch die Krabbenkutter landen hier ihren frischen Fang an.

Strandspaß und Entdeckungen im Watt

Wer Abwechslung und Erholung am oder auf dem Wasser sucht, findet im Drei-Hafen-Nordseebad dazu alle Möglichkeiten. Der größte Schatz von Carolinensiel-Harlesiel liegt vor dem Deich – in Form des ausgedehnten Watts, das zweimal am Tag trocken fällt und Entdeckungstouren, ob geführt oder individuell, auf dem Meeresboden ermöglicht. 2009 wurde dieser einmaligen Landschaft der Status eines Weltnaturerbes verliehen. Die weiten Strände stehen bei Familien hoch im Kurs. Auch wer ein Urlaubsdomizil ganz nah am Strand sucht, wird hier fündig: etwa mit dem Campingplatz im Ortsteil Harlesiel, der sich direkt an den gepflegten Badestrand anschließt, oder mit der Heimat der Wohnmobil-Freunde an der Mole. Minigolf, Beach-Soccer, und ein Beach-Volleyball-Feld sorgen für sportliche Unterhaltung. Mehr Informationen zum Nordseebad mit seinen drei Häfen gibt es unter www.carolinensiel.de sowie unter Telefon 04464-94930.

Im Heilwasser entspannen oder aktiv etwas für die Fitness tun

Auf der Kurpromenade ist es nicht weit bis nach Carolinensiel, dem ehemaligen Fischerort und Handelshafen. Der historische Museumshafen mit seinen Plattbodenschiffen hält die Erinnerungen an die Carolinensieler Seefahrt wach. Ebenfalls direkt an der Promenade gelegen ist die Cliner Quelle mit ihrer großen Bade- und Wellnesslandschaft. Direkt im Kurgarten wird reines Quellwasser, das sogenannte Solewasser, mit einem Salzgehalt von etwa 2,7 Prozent, in Heilwasser-Qualität gewonnen. Dieses besondere Nass kommt in der Cliner Quelle für vielfältige therapeutische Zwecke zum Einsatz, speist aber auch zwei Schwimmbecken in der Badelandschaft. Eine finnische Sauna, eine Kräutersauna, eine Außen-Sauna und ein Dampfbad machen das erholsame Schwitzen zum Erlebnis. Und wer im Urlaub etwas für seine Fitness tun möchte, findet im neuen X-Force Sports Club modernste Geräte und eine fachkundige Anleitung, um die persönlichen Trainingsziele zu erreichen.

Text/Bild: djd/Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel GmbH

Der Ort ist viel älter als die Künstlerkolonie!

Worpswede feiert 2018 seine erste urkundliche Erwähnung vor 800 Jahren

Worpswede, 800 Jahr Feier, Lüneburger Heide

Bild: djd/Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V./Birgit Nachtwey

Die Landschaft endlos weit, durchzogen von unzähligen Flüssen und Kanälen: Das Teufelsmoor nordöstlich von Bremen hat einen unverwechselbaren Charme. Entdecken kann man die Region beispielsweise mit dem Fahrrad auf einem ausgedehnten, gut ausgeschilderten Wegenetz, voran geht es auf den charakteristischen Birkenalleen und über die leicht hügelige Geest. Stärkung versprechen unterwegs die vielen typischen Restaurants und Cafés. Im Zentrum der malerischen Landschaft liegt das berühmte Künstlerdorf Worpswede. Die Künstlerkolonie wurde zwar erst 1889 gegründet, aber der Ort selbst blickt im Sommer 2018 auf seine Anfänge als kleine Gemeinschaft aus acht Moorbauernhöfen zurück, die 1218 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Worpswede, 800 Jahr Feier, Lüneburger Heide

Bild: djd/Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V./Birgit Nachtwey

Dörflich-Ländliches und facettenreiche Kunst

Das ganze Jahr über finden kleine und größere Events statt. Kulturelle Veranstaltungen rücken das Dörflich-Ländliche in den Mittelpunkt, während die Museen große Sonderausstellungen zeigen und facettenreiche Kunst präsentieren, die heute untrennbar mit dem Ort als Künstlerkolonie verbunden ist. Das große Festwochenende findet am 21. und 22. Juli im alten Ortskern rund um das reetgedeckte Rathaus statt. Darsteller in historischen Kostümen lassen die Übergabe der historischen Urkunde vor 800 Jahren lebendig werden. Vorführungen, eine typische Taverne und Musik zeigen die damalige mittelalterliche Welt. Alle Informationen dazu gibt es unter www.worpswede-touristik.de/800.

Worpswede, 800 Jahr Feier, Lüneburger Heide

Bild: djd/Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V./Birgit Nachtwey

Museen mit vielen Specials

Als Beitrag zum Jubiläum haben die vier Häuser des Worpsweder Museumsverbundes vom 24. Juni bis 4. November Künstler und Kunstwerke aus dem In- und Ausland bei sich zu Gast. Vertraute Schätze und Publikumslieblinge sollen dadurch neu und anders wahrgenommen werden, der Blick geht vom Mythos Worpswede hin zu Gegenwart und Zukunft. Die “Große Kunstschau” etwa lädt Besucher ein, Kunst anders anzuschauen und neu zu erleben. An einer Stelle verblüfft die Ausstellung mit “Verkehrter Welt”: Wo sonst Gemälde an den Wänden hängen, kann man einem Künstler bei der Arbeit zuschauen. Im Barkenhoff werden drei Künstlerinnen vor Ort tätig sein, zudem ist das Haus Ausgangspunkt für ein mehrteiliges Skulpturenprojekt. Im 1920 gegründeten “Haus im Schluh” sind Installationen zu entdecken, die auf die Technik des Webens anspielen, und Arbeiten, die weibliche Emanzipation in Kunst und Kunsthandwerk reflektieren. In der Worpsweder Kunsthalle schließlich geht die Spurensuche zu Worpswede als Insel des Schönen und als Ort mit Ansätzen zu Vision, Experiment und Utopie Hand in Hand mit der Neugier auf die Ideen junger Gastkünstler. Mehr Informationen gibt es unter www.worpswede-museen.de.

Text: djd / Bilder:  djd/Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V./Birgit Nachtwey

Schatzjahre in Halberstadt

Pracht und Mythos des Mittelalters an der Straße der Romanik

Der frühere Bischofssitz Halberstadt ist eine herausragende Station auf der Straße der Romanik, die in ganz Sachsen-Anhalt über 80 romanische Bauwerke, Klöster, Dome, Dorf- und Backsteinkirchen verbindet. Das 25. Jubiläum dieser beliebten Tourismusroute wird durch die “Schatzjahre Halberstadt 2018-2020” verstärkt. Drei Jahre lang werden bedeutende Jubiläen in romanischen Bauten, von historischen Persönlichkeiten und aus der jüngeren Stadtgeschichte, die unerwartet reich an kulturellen Schätzen ist, gefeiert.

Am Halberstädter Domplatz sind gleich zwei romanische Bauten zu bestaunen: die viertürmige Basilika der Liebfrauenkirche sowie der Dom St. Stephanus und St. Sixtus mit seinem vor zehn Jahren wiedereröffneten Domschatz, einem der umfangreichsten und kostbarsten Kirchenschätze der Welt.

Der weltberühmte Domschatz

Der imposante Dom zu Halberstadt wurde vom 13. bis 15. Jahrhundert nach dem Vorbild französischer Kathedralen erbaut. In den Fenstern des Domchores erstrahlen 290 Glasmalereien und die monumentale Triumphkreuzgruppe gilt als Meisterwerk mittelalterlicher Bildschnitzer. In der Dauerausstellung des Domschatzes, die 2008 neu eröffnet wurde, wird der Mythos des Mittelalters lebendig: Hier sind prächtige liturgische Gewänder, fein gegossene Bronzearbeiten und Goldschmiedewerke, Skulpturen und Altarbilder sowie weltberühmte, einzigartige Wandteppiche zu bewundern. Höhepunkt des Rundgangs ist die Schatzkammer, die eine Fülle glitzernder Goldschmiede- und Elfenbeinarbeiten zeigt.

Gefeiert wird das 10-jährige Jubiläum mit einer Nacht im Domschatz. Konzerte, Sonderführungen und kulinarische Schmankerln umrahmen den offenen Domschatz am 13. April 2018. Informationen sind unter www.schatzjahre.de zu finden.

Klosterkirche und Wasserburg

Vor den Toren Halberstadts liegen weitere bedeutende Stationen an der Straße der Romanik: Im grünen Harzvorland ragt die mächtige Huysburg empor, gegründet 1084 als Benediktinerkloster und noch heute von Mönchen bewohnt, die dort auch ein Tagungs- und Gästehaus sowie ein Café betreiben. Die Klosterkirche ist eine dreischiffige romanische Basilika, die im Wesentlichen unverändert geblieben ist. Unbedingt sehenswert ist auch die Westerburg. Nordwestlich von Halberstadt gelegen zählt sie zu den ältesten und besterhaltenen romanischen Wasserburgen Deutschlands. Ihre Ursprünge liegen im 8. Jahrhundert und heute beherbergt sie ein exklusives Hotel.

Text; djd / Bilder: Halberstadt Information/Domschatz/E. Egner

Brauereikultur ist ein Stück Heimatgeschichte

In Amberg haben Hopfen und Malz seit dem Mittelalter Tradition

Bei kulinarischen Genüssen geht es oft um Nuancen, die das Geschmackserlebnis entscheidend beeinflussen und natürlich auch zur Vielfalt der Gaumenfreuden beitragen. In allerlei Variationen wird beispielsweise der beliebte Gerstensaft gebraut – zwischen 5.000 und 6.000 Sorten sind es alleine in Deutschland. Kein Wunder, dass Brauereiführungen und Biertasting-Events im Trend liegen. Oft ist die Braukunst der mittelständischen Unternehmen eng mit ihrer Region verbunden. Bei Verkostungen in traditionellen Brauereibetrieben erlebt man deshalb auch immer ein Stück Heimatgeschichte.

Deutschland, Bayern, Oberpfalz, Amberg. Kirche Sankt Martin, Kurfürstliches Zeughaus, vorne: Sumpf-Schwertlilien (Gelbe Schwertlilien) an der Vils. 2010

Braurecht seit dem Mittelalter

In Amberg in der Oberpfalz beispielsweise produzieren sechs Brauereien ihre eigenen Biere. Eine geradezu bescheidene Anzahl, wenn man auf die lange Hopfen- und Malz-Tradition der Stadt blickt, deren allgemeines Braurecht aus dem Jahr 1456 stammt. Von ihrem Recht machten die Einwohner so ausgiebig Gebrauch, dass sie die großen Mengen bald nicht mehr selber trinken konnten und in ihren Häusern Bierschänken einrichteten. Mitte des 16. Jahrhunderts gab es etwa 200 davon. Auch heute noch überzeugt der heimische Gerstensaft mit seiner Qualität und Vielfalt: Weit über 30 Sorten sind im Angebot, die bei speziellen Führungen oder in entspannter Atmosphäre in Biergärten und Braustüberln genossen werden können. Eine Broschüre über die regional ansässigen Brauereien und ihre Produkte kann man sich unter www.tourismus.amberg.de im Bereich “Wissenswertes” herunterladen.

Flanieren durch das Altstadtensemble

Das Flanieren durch die mittelalterlichen Straßen der Stadt ist aber auch ein kultureller Genuss. Zu den geschichtsträchtigen Gebäuden, die es näher anzuschauen lohnt, zählen das gotische Rathaus, das kurfürstliche Schloss und die sogenannte Stadtbrille. Dieser 46 Meter lange Wassertorbau überspannt die Vils und spiegelt sich als Brille im Wasser wider. Imposante Zeitzeugen von der Gotik bis zum Rokoko sind außerdem die vielen Kirchen, darunter die Hallenkirche St. Martin, die zweitgrößte Kirche in der Oberpfalz nach dem Regensburger Dom, und die Schulkirche. Mit seinem gut erhaltenen Altstadtensemble stellt Amberg ein schmuckes Kleinod dar.

Text: djd / Bilder: Stadt Amberg/Stadtbrille – Stadt Amberg/Basilika St. Martin/Clemens Zahn – Bierstadt Amberg/Marcus Rebmann

Abwehr  fit danke Nordseeklima

Mit Kälte gegen Erkältungen beim winterlichen Thalasso-Urlaub

Nicht nur im Sommer tut das berühmte Reizklima der Nordsee der Gesundheit gut. Gerade in den kühleren Monaten können frische Seeluft, Meerwasser, Schlick und Algen ihre positiven Effekte voll entfalten, den Körper abhärten und widerstandsfähiger gegen Erkältungen machen. Die kalte Jahreszeit ist daher ideal für einen Thalasso-Urlaub, zum Beispiel im schönen Fischerdorf und Thalasso-Nordseeheilbad Neuharlingersiel.

Klima-Training für den Körper

Hier wird das winterliche Nordseeklima gezielt für ein Abwehrstärkungsprogramm genutzt. “Bei dem Arrangement ‘Fit durch den Winter’ wird der Körper Kältereizen ausgesetzt. Das stärkt das Immunsystem”, erklärt Susanne Mäntele vom Kurverein des zertifizierten Thalasso-Nordseeheilbades. Insgesamt geht es vom 27. Januar bis zum 3. Februar 2018 fünfmal auf Klima-Exkursion an den Strand in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten. Dabei lösen Bewegung in leichter Bekleidung und kleine Abstecher in die frostig-frische Nordsee verschiedene Regulationsmechanismen aus: Die Gefäße ziehen sich zusammen, um den Wärmeverlust zu verringern, eine Gänsehaut richtet das “Fell” auf, die Muskeln produzieren Wärme durch Zittern. So lernt der Organismus durch Training, immer besser mit der Kälte klarzukommen, und auch das Immunsystem kann zur verstärkten Abwehr von Viren und Co. angeregt werden. Die frische Nordseeluft stärkt dabei das Immunsystem auch von innen.

Neben den täglichen, 45-minütigen Klima-Exkursionen enthält das Arrangement unter anderem auch eine Tageskarte für das Badewerk mit Meerwasser-Hallenbad und Sauna, den Neuharlingersieler “Schlickdampfer” (eine Schlickpackung in der Dampfsauna), eine Algenölmassage, einen Wellness-Salat und einen frischen Saft sowie eine gemütliche Abschlussrunde mit Tee und Gebäck. Unter www.neuharlingersiel.de gibt es alle Informationen.

Weite und Gemütlichkeit genießen

Der Winter an der Nordsee bietet aber auch abseits des Klimas viel Reizvolles – zum Beispiel ein komplettes Gegenprogramm zu hektischen, vollen Städten, stressigem Berufsalltag, abgashaltiger Luft, Lärm und Lichtbelastung. Hier kann man nachts noch die Sterne sehen und buchstäblich in Ruhe schlafen, tagsüber die Weite und Ruhe des Wattenmeeres erleben, die gelassene Atmosphäre des vereisten Kutterhafens in sich aufnehmen und bei einer nachmittäglichen Teezeremonie oder einem frischen Fischgericht am Abend ostfriesische Gemütlichkeit genießen. So erholen sich Körper und Seele im Gleichklang.

Text: djd / Bilder: djd/www.neuharlingersiel.de

Auch im Herbst komfortabel auf Achse sein

Mit dem richtigen Wohnmobil gibt es nur gutes Reisewetter!

Für viele Menschen sind nicht die großen Ferien, sondern der Herbst die schönste Reisezeit des Jahres. Die Wälder färben sich bunt, in Deutschland locken Weinfeste und Wochenmärkte zu einem Zwischenstopp, und wer gen Süden aufbricht, kann sich auf angenehme Temperaturen statt sengender Sonne einstellen. Und mit dem richtigen Reisemobil verlieren auch herbstliche Schlechtwetterphasen viel von ihrem Schrecken. “Gerade in den kühleren Jahreszeiten bewähren sich Reisemobile, die genügend Platz und eine komfortable Ausstattung bieten”, weiß Jochen Reimann, Geschäftsführer bei Morelo Reisemobile.

Großzügiger Wohnraum auf Rädern

Großzügigen Wohnraum, in dem einem sprichwörtlich nicht die Decke auf den Kopf fällt, bieten Reisemobile der gehobenen Komfort-Klasse. Eine Küche, in der die Zubereitung frischer Menüs genau so viel Spaß macht wie in der Küche zu Hause, weckt die Lust, lokale Spezialitäten auf den Märkten zu kaufen und regionale Gerichte auszuprobieren. Zum Einkaufsbummel kann das Reisemobil einfach stehen bleiben, wenn in einer Garage im Heck ein Kleinwagen oder ein Motorroller Platz findet. Ausführliche Informationen zur Ausstattung gibt es auch unter www.morelo.de. Mit dem Zweitfahrzeug kann man auch entspannt zum nächsten Restaurant aufbrechen, wenn die Küche im Wohnmobil einmal kalt bleiben soll. Ein Bad, das als mobile Wellness-Oase gestaltet und ausgestattet ist, lädt danach zu angenehmer Entspannung ein. Und in einem großzügig dimensionierten Bett mit komfortabler Matratze schläft es sich nochmal so schön wie zu Hause.

Rundum guter Wärmeschutz für angenehme Tage und Nächte unterwegs

Wichtig für alle, die nicht nur an warmen Sommertagen unterwegs sein möchten, ist der Wärmeschutz des fahrbaren Zweitwohnsitzes. Genau wie beim Wohnhaus lohnt sich hier eine gute, lückenlose und kältebrückenfreie Wärmedämmung. Sie sorgt nicht nur dafür, dass weniger Heizenergie gebraucht wird, sondern stellt auch sicher, dass im Innenraum des Reisemobils jederzeit angenehme Wohlfühltemperaturen herrschen. So kann man an schönen Herbstabenden noch den Sonnenuntergang im Liegestuhl vor dem Reisemobil genießen und sich schon auf einen angenehm temperierten Aufenthalt im Innern freuen.

Text: djd/ Bilder: djd/MORELO Reisemobile

Herbsturlaub im Erzgebirge

Wandern, Kuren und Wohlfühlen in Bad Schlema

Wer gerne wandert, freut sich besonders auf schöne Herbsttage, wenn das goldgelbe Licht die Landschaft in warme Farben taucht. Doch auch die stürmischen Seiten des Herbstes haben ihre Vorzüge. Denn nun haben Gesundheits- und Thermalbäder wieder Hochkonjunktur. In Bad Schlema beispielsweise kann man alle Facetten des Herbstes genießen. Der Kurort liegt im Erzgebirge, das mit romantischen Flusstälern, großen Waldgebieten und Berggipfeln mit weiter Sicht ideale Voraussetzungen zum Wandern bietet.

Vom Wandern bis zum Terrainkuren

Zahlreiche Wege führen durch wildromantische Wälder wie etwa durch den Poppenwald oder entlang des Floßgrabens. Schöne Ausblicke bietet auch der nahe gelegene Panorama-Wanderweg Schneeberg, der unter anderem zum ältesten Stausee Sachsens und auf den fast 600 Meter hohen Gleesberg mit Aussichtsturm führt. Wer seine Fitness verbessern und aktiv etwas für seine Gesundheit tun möchte, kann auch das Terrainkurwegenetz des Heilortes nutzen. Es stehen zwölf verschiedene Touren mit drei unterschiedlichen Leistungsanforderungen zur Auswahl. Bei angenehmen Wassertemperaturen bis zu 36 Grad kann man nach der Anstrengung dann seine Muskeln im Gesundheitsbad “Actinon” entspannen. Unter www.kur-schlema.de gibt es die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang durch das Bad zu unternehmen.

Kuranwendungen und Wellness im Gesundheitsbad

Im Innen- und Außenbereich des Gesundheitsbades stehen verschiedene radon- und solehaltige Therapiebecken zur Verfügung. Auch Saunafreunde kommen auf ihre Kosten und können neun Arten des Schwitzens ausprobieren. Darüber hinaus bietet die Wellness-Oase eine Vielzahl wohltuender Anwendungen, darunter orientalische Ganzkörpermassagen mit duftenden Ölen, Seifenschaummassagen, Klang- oder Kräuterstempelmassagen und Hot-Stone-Behandlungen. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Heilbad auf seine Kuranwendungen mit dem Edelgas Radon. Vor allem Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Arthrosen, rheumatische Beschwerden und Stoffwechselerkrankungen sprechen gut auf diese Therapieform an.

Text: djd / djd/FVV “Schlematal” e.V./

 

Auf Pilgerpfaden zur Ruhe kommen!

Historische Wanderwege führen durch Niedersachsens schönste Landschaften

Das geschichtsträchtige Lutherjahr bietet einen guten Anlass, um alte Pilgerspuren wiederzuentdecken. Diese besinnliche Form des Wanderns ist Erholung für Körper und Seele, bietet einen guten Ausgleich zum hektischen Alltag und lädt ein zur Entdeckung der Langsamkeit. Das Motto der Zisterziensermönche im Kloster Loccum darf man heute auch als Einladung zu Wellness auf mentale Art verstehen: “Das Tor ist offen, das Herz umso mehr.”

Auf ihren Spuren aus dem 12. Jahrhundert verläuft der Pilgerweg Loccum – Volkenroda: Er führt vom altehrwürdigen und stets geöffneten Kloster Loccum nordwestlich von Hannover entlang der Weser durch den stillen Hochwald des Sollings und über das Eichsfeld bis nach Thüringen zum Kloster Volkenroda. Auf dem 300 Kilometer langen Weg mit 17 Tagesetappen können Pilger in Kirchengemeinden oder Klöstern übernachten, die Konfession spielt dabei keine Rolle. Und wer nicht allein wandern möchte, kann sich auch ehrenamtlichen Pilgerbegleitern anschließen.

Der Jakobsweg durch die Lüneburger Heide

Der Jakobsweg durch Nordspanien nach Santiago de Compostela ist wohl der berühmteste Pilgerpfad, aber dass sein weitläufiges Wegenetz bis in die Lüneburger Heide reicht, ist noch wenig bekannt: Der Jacobusweg Lüneburger Heide führt von St. Jacobi in Hamburg durchs malerische Seevetal und den Naturpark Lüneburger Heide, dann in zwei alternativen Strecken durch das Aller-Leine-Tal oder den Naturpark Südheide bis zum Kloster Mariensee. Die markierten Wege durch die Heidelandschaft führen an Orte, an denen Wanderer Ruhe und Einkehr finden, etwa zu den Klöstern Walsrode, Lüne oder dem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Wienhausen, aber auch zu zahlreichen kleinen historischen Feldsteinkirchen.

Ostfriesland oder Weserbergland

Wer das Pilgern erstmal auf kürzerer Strecke ausprobieren möchte, kann in Ostfriesland auf dem 40 Kilometer langen Wallfahrtsweg “Schola Dei” wandern: Namensgeber ist der Ausgangspunkt, das ehemalige Zisterzienser-Kloster “Schule Gottes” bei Ihlow im Landkreis Aurich. Entlang der ruhigen Wege gibt es 16 Stationen zu entdecken sowie malerische Kirchen und historische Plätze. Am Ziel in der Stadt Norden wartet mit der Ludgerikirche die größte mittelalterliche Kirche Ostfrieslands mit ihrer weltberühmten Schnitger-Orgel. Durchs bergige Schaumburger Land an der Mittelweser führt dagegen der Sigwardsweg: Benannt nach Bischof Sigward von Minden aus dem 12. Jahrhundert, führt er von dort über 170 Kilometer zur Sigwardskirche in Idensen in der Nähe des Steinhuder Meeres. Alle Pilgerpfade sind unter www.reiseland-niedersachsen.de zu finden.

Textquelle: djd / Bilder: /TMN/Mittelweser-Touristik