Der Seniorenblog aus Sachsen

Reise-Nachrichten / Reise-News

It's only fair to share...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on RedditDigg thisFlattr the authorShare on StumbleUpon

Reisekonzern Tui erwartet Rekordjahr für Spanien-Reisen

urlaub schildDer weltgrößte Reisekonzern Tui sieht 2016 einem Rekordjahr für Spanien-Reisen entgegen. Das Last-Minute-Geschäft werde in diesem Sommer für Spanien ausfallen, sagte Tui-Chef Fritz Joussen der „Bild am Sonntag“. „Und es werden nicht alle nach Mallorca kommen, die nach Mallorca wollen“, sagte Joussen weiter.

Nach den Anschlägen in Nordafrika habe Tui für 26 Millionen Euro zusätzliche Bettenkapazitäten in Spanien eingekauft.

Im westlichen Mittelmeerraum gebe es erhebliche Zuwachsraten, sagte Joussen dem Blatt. „Die Gästezahlen für die Kanaren liegen bei unserer deutschen Gesellschaft heute rund 35 Prozent im Plus.“ Mit Blick auf die Balearen fügte er hinzu: „Im August wird mit ziemlicher Sicherheit nichts leer stehen.“ Vor allem in Spanien samt den Balearen und den Kanarischen Inseln ist Tui mit eigenen Hotels besonders stark vertreten. Lesen den Beitrag komplett bei zeit.de hier.

Walpurgisnacht im Filmpark Babelsberg am 30.04.2016

77566_c0a3f22ae7b7ef5172463ccd661666cf_760re0Am Samstag, den 30. April, öffnet der Filmpark Babelsberg ab 18 Uhr die Tore zur Anderswelt! Rund um das Hexenhaus, in der Mittelalterstadt, in Panama – Janoschs Traumland und im Erlebnisrestaurant „Prinz Eisenherz“ mit angrenzendem Burggarten erwacht die mystische Welt der Fantasy-Filme.

Elfen, Faun und Fabelwesen lassen die Flügelchen klappern und treiben ihren Schabernack – katzenhaft gemein, verspielt und ein bisschen grauenvoll.

Nächtliche Unholde und raubeinige Zwerge gesellen sich zu warzennasigen Hexen und schrumpeligen Schranzen. Auch Mittelerde schickt fantastische Wesen: Gandalf, Legolas und die Hobbits verzaubern die Gäste.

Mittelalterliche Dudelsackklänge und lustige Mitmachaktionen wie „HexenBesenBasteln“ oder „Wer traut sich? – Und plötzlich verheiratet“ sorgen für Spaß und Unterhaltung bei Groß und Klein. Schlemmen und Schlürfen heißt es bei deftigem Hexeneintopf, leckerem Stockbrot, spritziger Maibowle und süffigem Met.

Beginn: 18:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr, im Anschluss Tanz in den Mai
Preise: 6,00 Euro/ Erwachsene | 3,00 Euro/ Kind (4-16 Jahre) – Tickets an der Abendkasse erhältlich!
Ein Kind (bis 16 Jahre) im Vollkostüm und in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen hat freien Eintritt!
Gern dürfen sich auch Erwachsene verkleiden, der Zutritt in Vollmaskierung ist nicht gestattet.
Für Filmpark-Tagesgäste ist der Besuch der Walpurgisnacht im regulären Eintrittspreis enthalten.

Mehr Information finden Sie auf der Webseite des Film-Parks Babelsberg hier.

Textquelle: filmpark-babelsberg.de /Bildquelle: Filmpark Babelsberg/Ronny Budweth

Viele Türkei-Flüge gestrichen! Das sollten Urlauber jetzt wissen!

Türkei,Reisen,IstanbulDer Tourismus in der Türkei steckt aufgrund der Anschläge und aktuellen Bedrohungslage in einer Krise. Die Airlines reagieren und reduzieren die Flüge. Was das für Türkei-Urlauber bedeutet: Die Gefährdungslage hat sich in diesem beliebten Urlaubsland verschlechtert. Das Buchungsminus ist deutlich zweistellig.

Die Fluglinien haben reagiert, geplante Türkei-Flüge gestrichen und Teile ihrer Flugkapazitäten in Richtung Spanien und Griechenland umgelegt. Das hat Auswirkungen für Gäste, die ihren Türkei-Urlaub für den Sommer schon gebucht haben. Lesen Sie dazu den aktuellen Beitran komplett bei travelbook.de hier.

Reiserecht: Was Gästen im Hotel zusteht

Hotel,RezeptionEin sauberes Zimmer, netten Service und Zeit zum Entspannen – das wünschen sich Gäste im Hotel. Doch was, wenn das Hotel ein Flop ist? Ärger­nisse wie Bett­wanzen, kalter Kaffee und fehlender Meerblick haben nicht selten ein juristisches Nach­spiel. test.de erklärt, wann Beschwerden sich lohnen – und wo die Rechte von König Kunde ihre Grenzen finden.

Die Erwartungen sind hoch. Doch nicht immer halten Hotels, was die Werbe­prospekte versprechen. Typische Ärger­nisse sind dürftige Buffets, schmuddelige Bäder und pampiges Personal. Solche Miss­stände sind zwar nicht ohne Weiteres auch Reisemängel im juristischen Sinn und recht­fertigen den Abbruch des Aufenthalts oder die Zahlung einer Entschädigung. Es gibt aber durch­aus Fälle, in denen sich eine Reklamation lohnt. Lesen Sie diesen aktuellen Artikel komplett bei test.de hier.

Früh buchen – und sich auf den Sommer freuen

Ostseeurlaub: Ferienquartiere in Mecklenburg-Vorpommern sind gefragter denn je

K800_54969pnbild1Foto-djdTZ-Mecklenburgische-OstseekuesteVMO-Alexander-Rudolph

Urlaub im eigenen Land wird bei den Deutschen immer beliebter. Bereits seit fünf Jahren steigen die Übernachtungszahlen kontinuierlich an, meldet das Statistische Bundesamt. Besonders gefragt sind beispielsweise Ferien an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Wer den Sommer dort verbringen möchte, sollte rechtzeitig buchen, um sich sein Lieblingsquartier zu sichern.

Viel Service bei der Online-Buchung

Wunschurlaub per Mausklick – das bieten zum Beispiel Reiseportale wie www.auf-an-die-ostsee.de. Vom Ferienhaus oder Appartement direkt am Strand über Urlaub auf dem Bauernhof im küstennahen Binnenland bis zum All-inclusive-Hotel sind alle Quartiere zwischen Boltenhagen und den Inseln Rügen und Usedom von den Reiseexperten geprüft worden. Dafür, dass sie den Beschreibungen entsprechen, gibt es sogar eine Garantie. Über die detaillierte Suchfunktion auf der Website findet man schnell das passende Angebot, egal ob für Großfamilien, Paare oder Singles mit Kind. Auch Unterkünfte, die Extras wie Babyfon, Fahrradverleih oder für Allergiker geeignete Kost anbieten, lassen sich gezielt suchen. Anfragen per Mail werden innerhalb von 24 Stunden beantwortet. Frühbucher dürfen sich zudem über Rabatte freuen.

K800_54969pnbild4Foto-djdTZ-Mecklenburgische-OstseekuesteVMO-KV-RerikDas ist nicht nur für Familien attraktiv, die auf die Schulferien angewiesen sind. Auch wer kurz vor oder nach der Hauptsaison urlauben möchte, kann jetzt noch bares Geld sparen. „Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern ist bei vielen auch deshalb so beliebt, weil es neben den größeren Ferienzentren viele kleine Urlaubsorte gibt“, weiß Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Familie beim Picknick auf einer Lšwenzahn-Wiese, Mecklenburgische OstseekŸste

Beliebte Ziele zwischen Meer und Binnenland

Beschaulich geht es zum Beispiel rund um Rerik am Salzhaff zu, auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, aber auch etwas weiter im Landesinneren, das von Seen, Wäldern und Flüssen durchzogen ist. Gerade die kleineren Ferienwohnungen und Appartements von privaten Anbietern bieten häufig besonders viel Service für den entspannten Urlaub, etwa einen morgendlichen Brötchendienst oder kostenfreie Windeln für die ganz kleinen Gäste. Wer eine außergewöhnliche Unterkunft sucht, findet online auch ein uriges Blockhaus oder kann die Ferien Tür an Tür mit einem örtlichen Künstler verbringen. Ebenso umfangreich wie das Angebot der Quartiere sind die Freizeitmöglichkeiten. Neben dem Meer locken zudem Paddel- und Angeltouren, Städtetrips nach Wismar oder Rostock, Ausritte oder Waldspaziergänge. Eine persönliche Beratung und Tipps rund um den Sommerurlaub an der Mecklenburg-Vorpommerschen Ostseeküste gibt es auch telefonisch beim Tourismuszentrum unter 038292-8613.

Textquelle: djd Textnummer: 54969pn / Fotos:  djd/TZ Mecklenburgische Ostseeküste/VMO Alexander Rudolph / djdTZ-Mecklenburgische-OstseekuesteVMO-KV-Rerik/djdTZ-Mecklenburgische-OstseekuesteTourismusverband-MV-Werk-3

Lago Maggiore: Schillernder See im Dreiländereck

lake-maggiore-293890_640

„Lago Maggiore, Traumparadies, See der Verliebten, zärtlich und süß“, so huldigt Connie Froeboess den oberitalienischen See in ihrem Schlager von 1962. Kaum ein anderer See ist so beliebt und berühmt wie der Lago Maggiore. Kein Wunder, dass er oft besungen wurde. Nicht nur Connie Froeboess, sondern auch Karel Gott, die Flippers und Vicky Leandros konnten ein Lied von dem außergewöhnlichen See singen. 

Unter dem Namen Lago Maggiore ist er weltweit bekannt. Übersetzt in die deutsche Sprache heißt der See „Langensee“.  Und die Italiener nennen ihn auch gerne „Lago Verbano“. Am Lago Maggiore trifft sich alpiner und mediterraner Flair. Der Schriftsteller Alberto Nessi bezeichnete den See sogar als „Vorzimmer zum Süden“.

71adbd5e32812dffb5af5e932fa9f3b7

Er erstreckt sich von Norden bis Süden und verfügt über landschaftliche Kontraste, wie kaum ein anderer. Abwechslung ist daher vorprogrammiert. Am zweitgrößten See Italiens kreuzen sich gleich drei Länder. Gute 20 Prozent des Lago Maggiore befinden sich im Norden in der Schweiz im Kanton Tessin. Dieser Teil ist vor allem von hohen Felswänden umgeben. 80 Prozent des Sees sind allerdings in oberitalienischer Hand.

Der westliche Teil des Lago Maggiore gehört zur Region Piemont genauer gesagt zu den Provinzen Novara und Verbano Cusio Ossola, der östliche Teil hingegen zur Region Lombardei, genauer gesagt zur Provinz Varese. Dabei können die Uferseiten kaum unterschiedlicher sein. Im Westen herrscht reges Treiben, hier ist es lebhaft und voller Trubel. Der Osten dagegen ist (noch) gemächlich und beschaulich. Hier gibt es noch unerschlossene Natur.

arona-883939_640

Lage und Klima

Mit einer Fläche von 212 km² ist der Langensee nach dem Gardasee der zweitgrößte See in Italien. Er erreicht eine maximale Tiefe von 372 Metern, reicht von den südlichen Alpen bis zur Poebene und gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen in Oberitalien. Wie die anderen oberitalienischen Seen entstand er vor 10.000 Jahren beim Abschmelzen eiszeitlicher Gletscher. Die großen Wassermassen wirken klimatisch ausgleichend und erzeugen in ihrer nach Norden geschützten Lage am Südrand der Alpen ein Mikroklima mit teilweiser subtropischer Vegetation. Das Klima ist als submediterran zu bezeichnen – äußerst mild und angenehm. Hier gedeihen sogar Zitronen und Olivenbäume. Der Ticino, die Maggia und die Verzasca bilden die drei großen Zuflüsse im nördlichen Teil des Sees.

Die Maggia schuf zwischen Locarno und Ascona ein großes Flussdelta und der am Gotthard entspringende Ticino eine weite Ebene, den „Piano di Magadino“, ein Sumpfland. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dieses durch die Kanalisation des Ticino trockengelegt. Hochwasserdämme sorgen dafür, dass er nicht über die Ufer tritt. Im Mündungsbereich des Ticiono im Norden liegt das Naturschutzgebiet „Bolle di Magadino“ mit ruhigen Wasserarmen, Schilf und artenreicher Vegetation. Ein weiteres Biotop, das „Riserva Naturale“, erstreckt sich an der Mündung des Toce, der aus dem breiten Valle d‘Ossola kommend am mittleren westlichen Seeufer mündet.

italy-207660_640

Anreise

Die Reise zu dem Schmuckstück Norditaliens ist relativ einfach. Den Lago Maggiore erreicht man von Süddeutschland aus per Auto, Bahn oder Flugzeug in wenigen Stunden.
Erfolgt die Anreise mit dem Auto von München aus, geht es zunächst nach Memmingen, dann nach Bregenz am Bodensee, durch Liechtenstein und weiter Richtung Süden über Chur zum San-Bernadino-Pass. Anschließend einfach der Schnellstraße E43 bzw. A13 folgen bis Ausfahrt Bellinzona. Hier entscheidet es sich, ob man in den gemütlichen Osten oder in den „wilden“ Westen will.

Bis hierhin sind es knappe 400 km und etwa viereinhalb Stunden Fahrt – hoffentlich staufrei. Wer Zeit hat und eine herrliche Landschaft genießen will, nimmt am San- Bernadino-Pass nicht den 6,5 km langen Tunnel, sondern fährt über die wunderschöne Passstraße. Diese führt durch das 43 km lange Valle Mesolcina. Wer vom Norden Deutschlands anreist, wird die Autobahn nach Stuttgart nehmen. Von dort aus geht es in die Schweiz nach Zürich und auf der Autobahn E35 bzw. A2 bis Bellinzona. Diese Strecke ist von Länge und Zeitbedarf nahezu mit der Münchner Passage identisch.

450448_web_R_K_by_Thorsten Müller_pixelio.de

Geschichte und Kultur

Seit Gedenken ist die Fischerei ein wichtiger wirtschaftlicher Bestandteil dieses Gletschersees – jährlich werden 150 Tonnen Fisch gefangen und verkauft. So ist es hier selbstverständlich, dass etliche Berufsfischer am See ansässig sind. Und es macht ja auch Spaß, den Profis bei der Arbeit über die Schulter zu sehen. Diese Gelegenheit sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Zwischen der smaragdgrünen dichten Vegetation und dem hellblauen Him- mel erheben sich zahlreiche Schlösser, prächtige Paläste und luxuriöse italienische Gärten. Sie sind Zeugnisse der zwei adligen Familien Visconti und Borromeo, die jahrelang die Geschich- te des Lago Maggiore und seinen Städten bzw. Dörfern bestimmten. Im Mittelalter waren es italienische Fürstenhäuser mit ihren Burgen und Palazzi, dann Adel, Literaten und Upper Class aus dem nasskalten England.

Sport und Erholung

Der See ist nicht nur reich an Geschichte, Kunst und Natur, sondern bietet auch viele Sportmöglichkeiten vor diesem wunderbaren Panorama. So kann der Urlauber beispielsweise an vielen ausgewiesenen Stellen in dem strahlend blauen Wasser plantschen und schwimmen, an den sehr geplegten Stränden sonnenbaden. Die Surfer und Segler können sich freuen: Am See herrschen in der angenehmen Jahreszeit zwei Winde. Zum einen der Tramontana, ein Wind, der morgens vom nördlichen Alpengebiet über den See nach Süden zieht, sowie der Inverna, der genau umgekehrt gegen Nachmittag von der Poregion Richtung Norden weht. Und wer hoch hinaus will, bucht einfach einen Gleitschirmkurs.

633616_web_R_B_by_Ingrid Kranz_pixelio.de

Essen und Trinken

Rund um den See gibt es viele Geschäfte, die leckere Wurst- und Käsespezialitäten anbieten. Hier wird der Einkauf zum Genuss. Das Angebot an speziellen regionalen Gerichten und Weinen ist so vielschichtig wie die Region selbst. Der Lago Maggiore ist allerdings auch eine kulinarische Schnittstelle zwischen dem Schweizer Tessin (nördliches Seegebiet), der Lom- bardei (Ostufer) und dem Piemont (West).  Hier gibt es Köstlichkeiten wie Ossobuco, die geschmorte Kalbshaxenscheibe.

Doch ob im Norden, im Osten oder im Westen – das verbindende Element ist der Fisch. Im Zeitalter des Massentourismus ist die Seefischerei allerdings fast völlig ausgestorben. Wegen der riesigen Nachfrage werden die Fische großenteils nicht mehr aus dem See geholt, sondern in der Umgebung in riesigen Anlagen gezüchtet.

122307_web_R_by_Barbara42_pixelio.de

Eine besonders beliebte Zubereitungsart ist „Pesce in carpione“, dabei wird der Fisch in eine mit fein gehackten Gemüsen und Kräutern aromatisierte Essigmarinade eingelegt. Je länger die Verweildauer, desto zarter und köstlicher mundet er. Während die Tessiner sehr viel lieber Kartoffeln als Teigwaren essen, erhält man auf der italienischen Seite vielfältige Pasta. In guten Restaurants ist diese dann sogar hausgemacht. Dagegen gibt es die Polenta, den gelben Maisbrei, die sowohl im Tessin als auch in Oberitalien so etwas wie ein Nationalgericht ist. 

Natürlich darf der Reis nicht fehlen, der ein Kennzeichen der Lombardei und des Piemont ist. So wird in diesen Regionen das berühmte und äußerst schmackhafte Risotto in allen möglichen Variationen angeboten.

Die lombardische Küche, gerade in den Bergregionen, ist sehr „fleischlastig“. Hier gibt es Köstlichkeiten wie Ossobuco (geschmorte Kalbshaxenscheiben), Vitello Tonnato (gekochtes Kalbleisch, kalt mit Thunfischsoße serviert) oder Nervetti (Schweinepfoten, vorwiegend als Antipasti gereicht). Urlauber sollten auf jeden Fall auch mal die Polenta Concia (Polenta mit Schweinewürsten und Hackleisch) probieren. Dazu gibt es auf Wunsch Mostarda Cremonese (sehr süßer Senf ). Selbst der Vorläufer des Wiener Schnitzels, das Piccata alla Milanese (Kalbschnitzel mit Parmesan paniert), stammt aus der Lombardei.

Die piemontesische Küche ist entsprechend der meist bergigen Landesnatur alpenländísch herzhaft. Sie wurde aber durch französische Einflüsse und die lange aristokratische Tradition der Turiner Savoyen-Herrscher immer wieder verfeinert. Getreide wird in großen Mengen angebaut. Die „grissirıi“ genannten kleinen Brotstangen werden zu jeder Mahlzeit gereicht. Neben Risotto und anderen Reisgerichten gibt es zahlreiche Pasta- Varianten. Dazu zählen die mit Fleisch gefüllten Nudeltäschchen „agnolotti“ und die Bandnudeln namens „tajarin“. Am See werden die Teigtaschen natürlich gerne mit Fisch gefüllt, bekannt z. B. als „ravioli al profumo di pesce con pomodoro“. Ein weiterer piemontesischer Leckerbissen ist „brasato al Barolo“, ein Schmorbraten in Barolo-Wein. „Bagna caôda“ schließlich ist ein Allerlei aus rohen und gekochten Gemüsen, getunkt in eine Sardellen-Knoblauch-Soße.

Jeder größere Ort besitzt mindestens eine Weinstube, „Cantina“, „Osteria“ oder „Enoteca. Dort kann man in angenehmer Atmosphäre die besten Weine der Region kennen lernen. Am Lago Maggiore steht eine breite Palette norditalienischer Weine zur Auswahl. Darunter natürlich die renommierten Rotweine Barolo und Barbaresco und der weiße Gavi.

Der Lago Maggiore ist wahrlich ein Multitalent. Kaum eine andere Region ist so vielseitig wie er. Wer hier Urlaub macht, muss keine Angst vor Langeweile haben, außer sie wäre erwünscht. Aber auch in diesem Fall kann der See mit der passenden Atmosphäre dienen.

Haben wir Ihnen „Appetit auf dieses wunderschöne Urlaubsziel gemacht? Dann empfehlen wir Ihnen weiter hilfreiche Tipps in dem Magazin „Lust auf Italien„.

Den Link finden Sie hier.

LAI_ICON_12p_300dpi-1

Wir danken der Redaktion von „Lust auf Italien“ für diesen informativen Reisetipp, den wir gerne veröffentlicht haben.

 

Autorenteam Sonja und Harry Bode

Bildrechte: CC0/fotolia/Thorsten-Müller_pixelio.de/Ingrid-Kranz_pixelio.de/Barbara42_pixelio.de