Der Seniorenblog aus Sachsen

Reise-Nachrichten / Reise-News

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Thrombose, Lungenembolie und Herzkrankheiten

Lebensgefahr: Das müssen Sie unbedingt wissen, bevor Sie in ein Flugzeug steigen

Herz,EKGIn einem Flugzeug in 10.000 Metern Höhe herrschen andere Bedingungen als am Boden. Ein gesunder Körper kann diese Herausforderungen problemlos bewältigen, für Menschen mit bestimmten Krankheiten ist das Fliegen jedoch mit einem hohen Risiko verbunden. Wer länger als 12 Stunden im Flugzeug sitzt, der hat ein zwei- bis dreifach höheres Thrombose-Risiko. 

Auch Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit und Herzschwäche müssen beim Fliegen aufpassen. Je nach Schweregrad und Ursache der Krankheit dürfen Patienten fliegen – oder müssen am Boden bleiben.

Noch steht das Flugzeug an der Landebahn – zum Start bereit. Mit Spannung erwarten die Fluggäste den Abflug. Das Flugzeug startet, die Passagiere werden in ihre Sitze gedrückt. Langsam gewinnt der Flieger an Höhe. Und während das Flugzeug steigt, sinkt die Sauerstoffsättigung im Blut – von 97 Prozent in Meereshöhe auf 91 Prozent. Während des Schlafes sind es sogar nur noch 80 Prozent. Lesen Sie diesen wichtigen Artikel zu der Gesundheitsgefährdung bei langen Flugreisen bei focus.de hier.

Kein Reisemangel: Geld aus dem Hotelzimmer gestohlen

Einbrecher, Diebstahl,Das Geld wurde aus dem Hotelzimmer geklaut. Und das, obwohl man die Scheine im Safe gesichert hat: Pech gehabt. Laut einem Urteil ist dieser Diebstahl kein Reisemangel. Sorglos-Urlaub, Pauschalreise – und dann verschwindet Geld aus dem Hotelzimmer. Das sei in der Regel aber kein Reisemangel, urteilte das Amtsgericht München in einem Urteil.

Ein Ehepaar aus dem thüringischen Neuengönna hatte einen Münchner Reiseveranstalter verklagt. Bei einer Pauschalreise in die Dominikanische Republik vor einem Jahr waren den Urlaubern nach deren eigenen Angaben aus dem Zimmer-Safe 666 Euro und 108 US-Dollar in bar gestohlen worden. Beide hätten zwei bis drei Stunden bei der örtlichen Polizei gesessen, um die Anzeige aufzugeben, und aus Angst vor weiteren Einbrüchen den Urlaub nicht mehr genießen können.

Sie verlangten von dem Reiseveranstalter Schadenersatz in Höhe von 756,98 Euro für das entwendete Geld. Außerdem forderten sie Schadenersatz wegen des vertanen Urlaubs in Höhe von 20 Prozent des Reisetagespreises, insgesamt 167 Euro für sechs Tage.

Spuren an der Zimmertür zeugten von früheren Einbruchversuchen, argumentierten sie. Der Reiseveranstalter hätte somit besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen. Das Amtsgericht wies die Klage in vollem Umfang ab (Az.: 275 C 11538/15): Ein Diebstahl sei eine Störung, die aus dem allgemeinen Lebensrisiko des Reisenden herrühre.

Textquelle: http://www.reise-preise.de/

Für drei Euro durchs Land – der neue Fernbus-Wahnsinn

Bus,ReisebusAuf dem deutschen Fernbus-Markt tummeln sich viele Anbieter, die mit günstigen Tickets Kunden auf die Straße locken wollen. Das schottische Unternehmen wirbt nun sogar mit Fahrten ab einem Euro. Nachhaltig sind solche Angebote nicht. Die Konkurrenz ist hart – und sie wird noch härter.

Fernbusse rollen seit der Liberalisierung des Marktes Anfang 2013 durch Deutschland. Sie schreiben eine beispiellose Erfolgsgeschichte. 20 Millionen Fahrgäste nutzten 2015 den Bus als günstige Alternative zur Bahn für Reisen über mehr als 50 Kilometer. Das ist gut für die Kunden, aber nicht unbedingt für die Unternehmen und die Investoren hinter ihnen, die sich auf einen teuren Kampf um Marktanteile eingelassen haben. Lesen Sie zu diesem Thema den ganzen Artikel bei sueddeutsche.de hier.

Bildquelle: CC0/fotolia