Der Seniorenblog aus Sachsen

Reise-Nachrichten / Reise-News

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Gestrandet in Rostock

Rostock, HanseRostock gilt als Verliererstadt. Man denkt an grauen Beton, an Nazis, an grobe Gesichter von Hansa-Rostock-Hooligans. Mancher Einwohner empfindet das ähnlich, wenn auch aus anderen Gründen: Nach der Wende verlor Rostock bei der Wahl der Landeshauptstadt gegen das viel kleinere, aber hübschere Schwerin. Die Demütigung schmerzt noch immer.

Es stimmt: Rostock ist anstrengend. Aber wer sich aufmacht, seinen Charme zu suchen, findet mehr, als er glaubt. Sehen Sie also zu, dass Sie rasch zum Steintor kommen, vom Bahnhof sind es nur drei Stationen mit der Straßenbahn. Das Tor entstand im 13. Jahrhundert als Haupteingang zur Stadt, und im Prinzip hat sich daran bis heute nichts geändert. Spazieren Sie vorbei am Neuen Markt, der auch unverhofft alt ist. Hier stehen die letzten Giebelhäuser, restauriert in Bonbonfarben. Lesen Sie diesen sehr interessanten Reisebericht über die Hansstadt Rostock bei zeit.de hier.

Qantas ist die sicherste Airline der Welt

flugzeug,quantas,fliegen,reisenIm vergangenen Jahr gab es so wenige Flugunfälle wie lange nicht. Welche Airline am sichersten ist, hat nun der Infodienst „Airlineratings“ ermittelt. Doch einige Fluggesellschaften fallen auch durch. Der Branchendienst Flightglobal hat ermittelt, dass 2015 ein besonders sicheres Flug-Jahr war. Es habe so wenig Unfälle und Opfer wie seit 1946 nicht mehr gegeben. Vor allem eine Airline sticht hervor. 
Für Passagiere, die beim Gedanken an den nächsten Flug ein ungutes Gefühl beschleicht, hat der Infodienst „Airlineratings“ die sichersten Fluggesellschaften der Welt ausgewählt. Auf Platz eins steht zum dritten Mal in Folge die australische Fluggesellschaft Qantas. Das Unternehmen sei mit einer unfallfreien Betriebsbilanz im Zeitalter von Passagiermaschinen mit Düsenantrieb einzigartig. Lesen Sie dazu den kompletten Artikel bei welt.de hier.

Ballermann in Barcelona – eine Stadt erstickt am Tourismus

sagrada-familia-552084_640Hochbetrieb im Hafen vom Barcelona: Täglich legen gleich mehrere Kreuzfahrt-Riesen an und spülen Heerscharen von Touristen an Land. Nur wenig später finden sich diese Massen in der Innenstadt wieder, etwa auf den Ramblas, der Flaniermeile. Barcelona ist angesagt, Barcelona ächzt und stöhnt unter dem Besucheransturm: acht Millionen Gäste pro Jahr, Tendenz steigend.

In den Markthallen sucht man Einheimische fast ebenso vergeblich wie an den Stränden – Sonnenbaden in einer der coolsten Städte Europas. Den ausführlichen Bericht finden Sie bei daserste.de hier.

Sommerreifen im Winter: drastische Bußgelder im Ausland

ADAC: Bis zu 5.000 Euro Bußgeld in Österreich möglich

winter,autoNach den ersten Schneefällen in weiten Teilen Deutschlands sind Winterreifen jetzt Pflicht. Wer trotz winterlicher Straßenverhältnisse mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld bis 80 Euro und einen Punkt in Flensburg. Winterreifenmuffel kommen damit hierzulande relativ günstig weg: In anderen europäischen Ländern sind die Strafen teils deutlich höher. Der ADAC hat die wichtigsten Regeln und Bußgelder im Ausland zusammengestellt.

In Österreich müssen Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Winter- oder Ganzjahresreifen unterwegs sein. Keine generelle Winterreifenpflicht gibt es hingegen in der Schweiz. Autofahrern drohen aber Bußgelder, wenn sie auf verschneiten Straßen mit ungeeigneter Bereifung den Verkehr behindern. In Tschechien gilt bis 31. März eine allgemeine Winterreifenpflicht.

In Frankreich werden Winterreifen situationsbedingt durch Schilder vorgeschrieben. Auch in Italien gibt es keine einheitliche Regelung: Hier entscheiden die lokalen Behörden, häufig situativ. Eine Ausnahme ist Südtirol: Hier besteht bis 15. April eine generelle Winterreifenpflicht auf der Brennerautobahn (A22) und im Stadtgebiet Bozen. Bei winterlicher Witterung sind in ganz Südtirol Winterpneus vorgeschrieben.

In Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz können die Behörden örtlich auch die Verwendung von Schneeketten anordnen. Die Ketten müssen in der Regel mindestens an den Antriebsrädern montiert werden.

Österreich und Tschechien schreiben eine Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern vor, was der Empfehlung des ADAC auch für deutsche Autofahrer entspricht. Hierzulande fordert der Gesetzgeber lediglich 1,6 Millimeter Profil.

Autofahrern, die trotz der Winterreifenpflichten mit Sommerpneus unterwegs sind, drohen teils drastische Bußgelder. In Tschechien werden bis zu 92 Euro, in Frankreich 135 Euro und in Italien bis zu 338 Euro fällig. In Österreich kann das Bußgeld in Einzelfällen bis zu 5.000 Euro betragen.

Textquelle: ADAC

Bildquelle: CC0/fotolia