Der Seniorenblog aus Sachsen

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Reisen ohne Sodbrennen

Schlemmen gehört zum Urlaub dazu – doch nicht alle Genüsse sind eine Wohltat

Genuss gehört zum Urlaub dazu. Wer ein Land intensiv erleben will, möchte gern auch dessen kulinarische Besonderheiten kennenlernen. Doch angesichts ungewohnter Speisen, scharfer Gewürze und manch süßer oder fettreicher Sünde leidet der eine oder andere Sommerfrischler schon einmal unter Sodbrennen. Wer weiß, dass er empfindlich reagiert, sollte vorsichtig sein und sich an die Schärfe der ungewohnten Speisen erst langsam herantasten, allzu gewagte Experimente meiden und auch nicht zu viel auf einmal essen. Mehrere kleine Mahlzeiten sind die bessere Alternative.

Couple eating meal on river boat

Zuverlässige Akuthilfe im Gepäck

Aber auch Stress leistet dem unangenehmen Brennen in der Speiseröhre Vorschub. Also sollte man die Urlaubstage lieber ruhig genießen, als im Dauerlauf von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen. Zusätzlich immer ein paar Mandeln in der Tasche zu haben, um sie bei drohendem Sodbrennen zu knabbern, das ist ein altes Hausmittel, auf das viele schwören. Wichtige Informationen zu den Ursachen für Sodbrennen und wertvolle Tipps zur Vorsorge gibt es auf www.rgz24.de/Sodbrennen-Urlaub. Zur Sicherheit sollte man zudem ein Medikament gegen akutes Sodbrennen, etwa ein Antazidum, in der Reiseapotheke haben. Solch ein Mittel ist beispielsweise Maaloxan, das einen aktiven Magenschutz bietet, weil es sich wie ein Schutzfilm auf die empfindliche Schleimhaut legt und die Selbstheilung unterstützt.

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Sodbrennen in aller Regel ungefährlich

„In aller Regel handelt es sich beim Sodbrennen nicht um eine gefährliche Erkrankung“, erklärt Dr. Johannes Hankowitz, Apotheker am Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin (IPPMed) in München. Allerdings seien die Betroffenen oft subjektiv sehr stark durch das Sodbrennen belastet und empfänden die Beschwerden als enorme Einschränkung ihrer Lebensqualität: „Das gilt umso mehr, als Sodbrennen häufig mit weiteren Symptomen wie Magendrücken, Magenschmerzen und saurem Aufstoßen einhergeht“, so Hankowitz. Ein Arzt solle dann konsultiert werden, wenn nach einer Woche der Einnahme eines Antazidums keine Besserung der Beschwerden auftrete.

Textquelle: djd Textnummer: 55552sx / ´Bildquelle: djd/Sanofi/Corbis / 

Magen-Darm-Virus auf Reisen: Urlauber muss Schuld nachweisen!

Durchfall, VerdauungWährend des Urlaubs krank zu werden ist übel. Weisen noch andere Gäste desselben Hotels dieselben Symptome auf, liegt der Verdacht nahe, dass die Herberge verantwortlich ist und in die Pflicht genommen werden kann. Doch der Nachweis ist schwierig. Wenn Urlauber während einer Pauschalreise in ihrem Hotel an einem Magen-Darm-Virus erkranken, haftet dafür nicht in jedem Fall der Veranstalter.

Es kommt vielmehr darauf an, ob das Hotel tatsächlich der Verursacher der Erkrankung war, zum Beispiel, wenn es dort verunreinigte Speisen gab. Zudem kann nach dem ersten Anschein erst dann davon ausgegangen werden, dass für eine Virus- und Keimepidemie von Gästen das Hotel verantwortlich ist, wenn nachgewiesen ist, dass mindestens 10 Prozent der Gäste davon betroffen sind. Dies hat das Amtsgericht (AG) München entschieden (Az.: 283 C 9/15).

Sie haben Interesse an diesem Reisethema und möchten mehr ausführliche Informationen? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel bei n-tv.de hier.

Angst vor Tunneln: Tipps zur Entspannung

road-tunnel-326315_640Für Autofahrer mit Tunnelangst kann die Urlaubsreise zu einer Tortur werden. Doch es gibt verschiedene Methoden, um mit der Panik umzugehen – was wir Betroffenen raten. Bei der Urlaubsreise Richtung Süden lassen sich lange Tunnel oft nicht vermeiden. Ob der mehr als 7 Kilometer lange Karawankentunnel oder der fast 14 Kilometer lange Arlbergtunnel – für manche Autofahrer wird der Weg durch die dunklen Röhren zur Qual. Doch diese Angst lässt sich bekämpfen.

Tunnelangst ist irrational

Ängste schützen den Menschen häufig vor unnötigen Risiken. Allerdings ist die Tunnelangst eine irrationale Form der Angst: Unsere Tests haben gezeigt, dass Tunnel mit der Zeit immer sicherer geworden sind. Mittlerweile garantiert eine EU-Richtlinie einen einheitlichen Sicherheitsstandard. Doch Betroffenen hilft dieses Wissen nicht weiter.

Die Angst vor dem Tunnel ist eine erlernte Angst. Das Gefühl, sich in einer Stresssituation zu befinden, wird von Symptomen wie starkem Schwitzen und verkürzter Atmung begleitet. Nimmt man diese körperlichen Reaktionen wahr, wird die Angst noch größer. Im schlimmsten Fall droht eine Panikattacke und das kann für Autofahrer schwerwiegende Folgen haben.

Methoden zur Entspannung

Wer Tunnel lieber vermeidet, sollte zunächst als Mitfahrer die Herausforderung angehen. Eine zusätzliche Begleitperson kann unterstützen, sodass der Fahrer sich weiter auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren kann. Bei akuter Angst hilft es tief ein- und auszuatmen. Zur Entspannung eignet sich auch die „progressive Muskelrelaxation“. Dabei werden einzelne Muskelgruppen etwa in Beinen oder Armen für einige Sekunden angespannt und abrupt wieder losgelassen. Wer sich auf die Übungen und die richtige Atmung konzentriert, ist außerdem von seiner Angst abgelenkt.

Bei einer stark ausgeprägten Angst sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Eventuell liegt eine Angststörung vor, die therapeutisch behandelt werden muss.

Flucht hilft auf Dauer nicht

In unserem Routenplaner können Autoreisende Strecken auswählen, die nicht durch Tunnel führen (einfach bei den Routenoptionen „Vermeiden von Tunnel“ anklicken). Aus psychologischer Sicht ist es aber sinnvoll, sich seiner Angst zu stellen. Vermeidungsstrategien verschlimmern sie meist, denn bei jeder Tunnelfahrt verfestigen sich die positiven Erlebnisse, bei denen nichts passiert. Betroffene sollten sich diese guten Erfahrungen im Nachhinein bewusst machen.

Textquelle: ADAC